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·18. Februar 2026

Nach SGE-Abschied: Trapp kämpft sich in Paris zurück

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Für Kevin Trapp bedeutete der Wechsel im Sommer von Eintracht Frankfurt zum Paris FC einerseits einen schmerzhaften Abschied nach vielen Jahren bei den Hessen, andererseits aber auch eine Rückkehr in seine zweite Heimat. Bereits nach seinem Intermezzo bei PSG, für das er von 2015 bis 2018 das Tor hütete, war klar, dass Trapp eines Tages nach Paris zurückkehren würde.

Beim Ligue-1-Aufsteiger, der gerade mal eine Million Euro Ablöse nach Frankfurt überwies, musste sich Trapp aber zunächst hinten anstellen. Trainer Stéphane Gilli setzte lieber auf den deutlich jüngeren Obed Nkambadio. Allerdings konnte das 23-jährige Eigengewächs nicht für die nötige Sicherheit sorgen, kassierte in elf Spielen satte 20 Gegentore.


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In seinen ersten drei Monaten in Paris durfte Trapp drei Ligue-1-Spiele bestreiten, seit Anfang Dezember ist er aber endgültig im Kasten der Pariser gesetzt. Inzwischen steht der 35-Jährige bei elf Einsätzen und konnte seiner Mannschaft dabei zu mehr Stabilität verhelfen. Auch wenn Trapp ebenfalls schon 19-mal hinter sich greifen musste, darf er auf vier weiße Westen zurückblicken - und damit auf drei mehr als sein Konkurrent Nkambadio.

Neben seinen Fähigkeiten im Tor profitiert Paris auch von den Führungseigenschaften des erfahrenen Keepers, der fünf Sprachen spricht und die Umstellung von einer Fünfer- auf eine Dreierkette anleitete. "Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe, aber noch lange nicht bereit aufzuhören", erklärte Trapp Mitte Januar in einem Interview mit Telefoot TF1.

Nun soll Trapp als Nummer eins dabei mithelfen, dass der Paris FC im Jahr eins nach dem Aufstieg die Klasse hält. Aktuell steht der Klub auf Platz 15, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt aber immerhin noch fünf Punkte.

"Wir haben in dieser ersten Saisonhälfte viel gelernt und haben sicherlich in einigen Spielen ein paar Dinge zu bereuen", analysierte Trapp zuletzt. "Wir kämpfen um den Klassenerhalt und haben nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns gewünscht haben. Aber es ist eine Mannschaft, die zusammenhält – die Spieler kämpfen füreinander. Ich bin sehr zuversichtlich für den weiteren Verlauf."

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