OneFootball
·29. April 2026
In partnership with
Yahoo sportsOneFootball
·29. April 2026
Im Nachgang einer Sondersitzung im kanadischen Vancouver hat das International Football Association Board (IFAB) zwei neue Regelungen für die kommende Weltmeisterschaft verabschiedet. Auf Initiative von FIFA-Präsident Gianni Infantino können Profis künftig mit Rot vom Platz gestellt werden, wenn sie sich während einer Konfrontation mit Gegenspielern den Mund zuhalten.
Hintergrund dieser Entscheidung ist ein Vorfall zwischen Gianluca Prestianni und Vinicius Junior in der Champions League, bei dem rassistische Beleidigungen hinter einem hochgezogenen Trikot verborgen worden sein sollen. Infantino begründete den Schritt damit, dass das Verdecken des Mundes den dringenden Verdacht auf unzulässige Äußerungen nahelege und ein hartes Durchgreifen für einen glaubwürdigen Kampf gegen Rassismus notwendig sei. Ob diese Regelung auch in anderen Wettbewerben wie der Bundesliga oder der Champions League eingeführt wird, liegt vorerst im Ermessen der jeweiligen Organisatoren.

Zusätzlich reagierte das IFAB mit einer weiteren Anpassung auf die Ereignisse beim Finale des Afrika-Cups zwischen Marokko und dem Senegal, als senegalesische Spieler aus Protest gegen eine Elfmeterentscheidung zeitweise geschlossen den Platz verlassen hatten. Die neue Regelung sieht vor, dass Schiedsrichter Spieler, die das Spielfeld aus Protest eigenmächtig verlassen, mit Rot bestrafen können.
Diese Vorschrift wird erstmals bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada angewendet und gilt gleichermaßen für Offizielle, die ihre Mannschaft zu einem solchen Protest anstiften. Zudem wurde klargestellt, dass eine Mannschaft, die durch ihr Verhalten einen Spielabbruch verursacht, die Partie grundsätzlich als verloren gewertet bekommt.
📸 PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP or licensors
Live









































