Miasanrot
·16. Februar 2026
Nach Spielabsage: Pernille Harder meldet sich bei Fans der FC Bayern Frauen

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·16. Februar 2026

Die FC Bayern Frauen hätten im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Werder Bremen einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen können, das Spiel wurde allerdings kurzfristig abgesagt.
Die FC Bayern Frauen haben zuletzt einen wahren Auswärtsmarathon hinter sich: Seit dem 25. Januar, als man am gegen RB Leipzig mit 3:0 gewinnen konnte, hat die Elf von Trainer José Barcala nicht mehr am heimischen Campus gespielt. Nach dem Duell im Breisgau folgte das Auswärtsspiel in Jena ehe man am Rosenmontag auf Werder Bremen treffen sollte.
Doch rund 40 Minuten vor der Partie folgte die Absage. Der Rasenplatz des Weserstadion Platz 11 sei nicht bespielbar, so die offizielle Mitteilung. Ein Nachholtermin stand am Montagabend noch nicht fest. Bereits das letzte Heimspiel der Werder-Frauen gegen den VfL Wolfsburg musste abgesagt werden.
Wenn man sich die Bilder in Bremen anschaut, erscheint die Absage folgerichtig. Fragen muss man sich jedoch, warum die Entscheidung so kurzfristig getroffen wurde. Als in Jena nicht gespielt werden konnte, wurde die Absage bereits zwei Tage zuvor kommuniziert.
Klar, das Wetter ist nicht planbar und auch kurzfristig kann es zu extremen Veränderungen kommen, die ein Bundesliga-Spiel unmöglich machen. Auch das Heimspiel der Münchnerinnen gegen Leipzig stand kurzzeitig auf der Kippe, die frühzeitig eingeschaltete und seit Tagen laufende Rasenheizung verhinderte allerdings eine Absage.
Für die FC Bayern Frauen ist die Absage eine bittere Nachricht, hätte man nach dem Remis des VfL Wolfsburg gegen Essen doch seinen Vorsprung ausbauen können. Und selbstverständlich trifft die Absage auch die Fans ins Mark: Montagsspiele sind bei den Fans ja per Definition nicht beliebt, jetzt erfahren die Anhänger nur wenige Minuten vor dem Spiel, dass ihre Auswärtsfahrt umsonst war.
„Es tut mir so Leid für die Fans, die den ganzen Weg nach Bremen angereist sind, um dann herauszufinden, dass das Spiel abgesagt wurde“, schrieb Pernille Harder in ihrer Instagram-Story: „Wir schätzen euch alle so sehr und wir wünschten, die Bedingungen wären besser oder dass das Spiel früher abgesagt worden wäre.“
Nach diesem Winter dürfte auch klar sein, was die neu gegründete FBL in Zukunft unter anderem auf der To-Do-Liste hat. Wenn es um die weitere Professionalisierung der Liga geht, hinterlassen solche Absagen kein gutes Bild – und dabei geht es vor allem um die Kommunikation. Noch am frühen Nachmittag postete Werder Bremen auf Social Media fröhliche Bilder von Räumungsarbeiten. Ehrliche Informationen für die Fans gab es von DFB und Co. derweil nicht.
Die wetterbedingten Absagen wirbeln auch den Spielplan in der Frauen-Bundesliga ordentlich durcheinander. Nach zwei Ausfällen in Jena (gegen Wolfsburg und Bayern) und zwei in Bremen (wieder Wolfsburg und Bayern betroffen) fiel bereits das Duell zwischen Frankfurt und Hoffenheim dem Wetter zum Opfer.
Dass nun ausgerechnet die Teams von den Absagen betroffen sind, die europäisch und im DFB Pokal unterwegs sind, wird den Spieltagsplanern Kopfzerbrechen bereiten. Einige Nachholspiele sind bereits für Mitte März terminiert.
Gut möglich also, dass der FC Bayern im Saisonendspurt in den hohen Norden reisen muss, während die Konkurrenz verschnaufen kann. Ein klarer Wettbewerbsnachteil für die FCB-Frauen, die am kommenden Sonntag um 16.20 Uhr den VfL Wolfsburg zum Spitzenspiel empfangen. Sofern das Wetter mitspielt. Immerhin ist der Blick auf die Tabelle weiterhin entspannt. Aktuell sind es elf Punkte Vorsprung bei einem Spiel mehr.









































