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·20. Mai 2026

Nach Spionage-Skandal: Deutscher Trainer vor dem Aus

Artikelbild:Nach Spionage-Skandal: Deutscher Trainer vor dem Aus

Tonda Eckert steht im Mittelpunkt des Spionage-Skandals beim FC Southampton. Seine Zukunft bei englischen Zweitligisten ist stark in Gefahr.

Als Tonda Eckert den FC Southampton übernahm, stand der Klub im trostlosen Mittelfeld der Championship und meilenweit weg von den Aufstiegsrängen. Eckert hat den Saints neuen Flair verliehen und brachte Selbstbewusstsein zurück in den Kader. In 19 Ligaspielen war man ungeschlagen; zwischenzeitlich schmiss man Premier-League-Titelgewinner Arsenal sogar aus dem FA Cup. Der 33-Jährige wurde bereits in einem Atemzug mit Fabian Hürzeler als kommender Trainer-Star genannt.


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Durch seine Involvierung in den aktuellen Spionage-Skandal ist seine Zukunft nicht nur beim FC Southampton gefährdet, sondern steht auch seine Zukunft in den englischen Profi-Ligen auf dem Spiel.

Southampton-Boss tobt

Laut Berichten von „talkSPORT“ ist der serbische Eigentümer des Klubs außer sich vor Wut. Dragan Solak wartet jedoch noch ab, wie der heutige Einspruch von Southampton bei der unabhängigen Kommission der English Football League (EFL) angenommen wird. Southampton hat deutlichen Einspruch gegen das Strafmass eingelegt. Zwar akzeptiert man, dass man gegen die EFL-Statuten verstoßen hat, jedoch hält man das Strafmass in Anbetracht des potenziellen finanziellen Schadens für nicht haltbar.

Southampton entgeht die Chance auf Mehreinnahmen von knapp 200 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren und droht zudem finanziellen Schaden durch abspringende Sponsoren zu nehmen. Selbst Spieler könnten aufgrund verpasster Bonuszahlungen gegen den Klub klagen.

FA-Untersuchung erwartet

Für Eckert kommt neben einer vorzeitigen Kündigung seines Vertrags in Southampton auch eine langfristige Sperre in Frage. Die FA hat bereits angekündigt, dass man nach der offiziellen Verkündung des Urteils sowie der Schließung der EFL-Akten selbst eine Investigation beginnen wird. In dieser wird neben Eckert auch Sportdirektor Johannes Spors in den Fokus rücken.

Im schlimmsten Fall steht eine Sperre von bis zu 18 Monaten für Eckert und Spors im Raum.

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