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·2. Oktober 2026
Nach Testspiel-Fiasko: Werder-Coach Thioune zieht Konsequenzen

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·2. Oktober 2026

Um während der Länderspielpause nicht den kompletten Rhythmus zu verlieren, hatte sich der SV Werder Bremen am heutigen Freitag mit Twente Enschede zu einem Testspiel verabredet. Was als nette Einheit gedacht war, endete für die Grünweißen als völliges Fiasko.
Gegen den Tabellenvierten der Eredivisie gingen Niclas Füllkrug und Co. mit 0:7 unter. Schon zur Halbzeit hatte es 0:6 gestanden, Füllkrug wütete: "Das ist alles Wahnsinn hier!"
Werder-Coach Daniel Thioune musste sich nach dem Halbzeitpfiff erstmal sammeln, ehe er zur Mannschaft trat. "Ich musste mich kurz sortieren, bevor ich noch eine komplette Kabine auseinanderschraube. Es muss ja trotz allem sachlich und analytisch sein", wird der 52-Jährige von der Deichstube zitiert.
Für den gezeigten Auftritt gegen Twente habe er "überhaupt kein Verständnis und auch keine Akzeptanz", polterte Thioune. "So etwas kann ich nicht akzeptieren, gerade was die Haltung betrifft. Das war gar nichts heute, in allen Bereichen."
Was das Ergebnis umso desaströser macht, ist die Tatsache, dass Werder keine B- oder C-Elf aufs Feld geschickt hat. "Wir hatten in der ersten Hälfte elf Spieler in der Startelf, die den Anspruch haben, Bundesliga zu spielen", monierte Thioune, der festhielt, dass niemand der Akteure diesen Anspruch auch nur ansatzweise hinterlegt habe.
Als Konsequenz entschied der Werder-Coach, dass es keinen freien Tag gibt – stattdessen muss die Werder-Profis einen Tag später wieder zum Training antanzen. "Ich bin nicht dazu bereit, das Spiel schnell abzuhaken. Ich habe darüber nachgedacht, dass wir uns am Samstag nicht sehen, aber jetzt können Sie sich aber sicher sein, dass wir uns definitiv sehen und das Spiel aufarbeiten werden. Ich erwarte eine Reaktion. Schon im Training am Montag und vor allem im Spiel gegen Dortmund."
Nach den starken letzten Wochen in der Bundesliga kam der Peinlich-Auftritt für Thioune "vollkommen überraschend", wie er ergänzte. "Es gab zuletzt zurecht viel Lob und jetzt gibt es viel Prügel. Das haben wir mehr als verdient. Wir werden es aufarbeiten, um in Dortmund nicht wieder so ein Bild abzugeben."







































