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·9. September 2026
Nach TikTok-Kritik: Gladbach-Bosse bremsen Kleindienst ein

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Der Bundesligist bespricht die deutlichen Worte seines Kapitäns intern. Sportchef Rouven Schröder führt sie vor allem auf dessen Frust zurück.
Borussia Mönchengladbach hat die deutlichen Aussagen von Kapitän Tim Kleindienst nach der Heimpleite gegen Bundesliga-Neuling SV Elversberg (3:4) intern aufgearbeitet. Die sportliche Leitung führte laut eines Berichts der Bild-Zeitung zum Auftakt der Trainingswoche vor dem Liga-Spiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein klärendes Gespräch mit dem 31 Jahre alten Angreifer. Die Verantwortlichen seien mit der Tonlage Kleindiensts nicht vollständig einverstanden gewesen.
"Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert. Wie wir alle war er nach dem Schlusspfiff frustriert", sagte Sportchef Rouven Schröder der "Bild". Kleindienst sei ein "Mann der deutlichen Worte", ergänzte Schröder. Mit etwas Abstand sehe der Spielführer aber selbst ein, "dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war".
Kleindienst hatte nach der Last-Minute-Niederlage öffentlich den Fokus seiner Mitspieler kritisiert und dabei unter anderem auf deren TikTok-Nutzung angespielt. "Ich habe keine Worte dafür. Wir haben es verschissen. Es geht definitiv in die falsche Richtung", hatte Kleindienst auf seine Teamkollegen geschimpft, nachdem Gladbach eine 3:1-Führung noch aus der Hand gegeben hatte.
"Ich glaube, Tim war dabei aus der Emotion heraus vielleicht ein Stück weit drüber", sagte Fohlen-Trainer Eugen Polanski. In der Sache könne er den Gedanken seines Kapitäns aber nachvollziehen: "Aber die Richtung, die müssen wir einschlagen – dass wir so fokussiert sind, dass wir nach 90 Minuten sagen können, dass wir ein gutes Bundesliga-Spiel gemacht haben und drei Punkte mitnehmen."
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