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·24. Januar 2026

Nach wenigen Monaten: Heftiger Rückschlag für Ex-BVB-Juwel Moukoko

Artikelbild:Nach wenigen Monaten: Heftiger Rückschlag für Ex-BVB-Juwel Moukoko

Borussia Dortmunds einstiges Sturmjuwel Youssoufa Moukoko kommt beim FC Kopenhagen nicht wie erhofft in Tritt. Nach nur wenigen Monaten könnte der nächste Vereinswechsel bereits bevorstehen.

Der erhoffte Neustart ist ins Wanken geraten: Youssoufa Moukoko steht beim FC Kopenhagen offenbar schon wieder vor dem Abschied. Wie das dänische Portal Bold.dk berichtet, beschäftigt sich der Klub ernsthaft mit dem Gedanken, den Angreifer noch in diesem Winter abzugeben – nur wenige Monate nach seinem Wechsel.


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Der 21-Jährige war im Sommer von Borussia Dortmund in die dänische Hauptstadt gewechselt. Rund 4,5 bis fünf Millionen Euro ließ sich der Meister den Transfer dem Vernehmen nach kosten, hinzu kamen Bonuszahlungen. Moukoko unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 2030 und sollte in Kopenhagen eine zentrale Rolle im Angriff übernehmen.

Sportlich blieb der erhoffte Durchbruch bislang jedoch aus. In 29 Pflichtspielen kommt der frühere deutsche Nationalspieler zwar auf acht Treffer und zwei Vorlagen, ein Großteil der Tore fiel allerdings im Pokal gegen unterklassige Gegner. In der Liga verlor Moukoko zuletzt zunehmend an Boden.

BVB profitiert mit: Weiterverkaufsbeteiligung bei Moukoko-Deal gesichert

Trainer Jacob Neestrup setzte den Stürmer Anfang Dezember letztmals von Beginn an ein. In den vergangenen Partien saß Moukoko meist über die komplette Spielzeit auf der Bank. Stattdessen schenkte der Coach jungen Alternativen wie dem erst 17-jährigen Viktor Dadason sowie Routinier Andreas Cornelius das Vertrauen. Auch Jordan Larsson liegt aktuell in der internen Rangordnung vor dem Ex-BVB-Profi.

Vor diesem Hintergrund prüft Sportdirektor Sune Smith-Nielsen laut Bold.dk einen Verkauf im Winter – vorausgesetzt, es findet sich ein passender Abnehmer. Konkrete Interessenten gibt es bislang allerdings nicht. Für Moukoko wäre es bereits der nächste Einschnitt in einer Karriere, die einst als eine der größten Hoffnungen des deutschen Fußballs begann.

Sollte es tatsächlich zu einem Transfer kommen, würde auch FC Kopenhagen finanziell unter Zugzwang geraten. Der Klub investierte erheblich in den Angreifer, zudem sicherte sich der BVB angeblich eine Weiterverkaufsbeteiligung. Ein schneller Abschied nach nur einem halben Jahr würde den geplanten Neuanfang endgültig zur Hängepartie machen – für Youssoufa Moukoko ein herber Rückschlag.

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