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·10. Juli 2026
Nach WM-Aus der USA: Pochettino-Zukunft ungewiss

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·10. Juli 2026

Die WM-Euphorie rund um das US-amerikanische Nationalteam hat nach der ernüchternden 1:4-Niederlage gegen Belgien im Achtelfinale ein jähes Ende gefunden. Trotz verheißungsvollem Start ins Turnier haben die Stars and Stripes mal wieder nicht den so herbeigesehnten Einzug in die Runde der letzten Acht geschafft. Auch deswegen wird nun die bisherige Arbeit von Trainer Mauricio Pochettino genau unter die Lupe genommen.
Darüber berichtet der Guardian. In gemeinsamen Gesprächen vor der WM haben sich Pochettino und der US-amerikanische Verband darauf geeinigt, im Anschluss an das große Turnier die Situation zu evaluieren. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen, Pochettino selbst hat zumindest vor der Presse bereits seine Gedanken preisgegeben.
,,Jetzt geht es erstmal darum, sich auszuruhen, nachzudenken sich auszutauschen und dann zu sehen, wie die Entscheidung der Federation und von uns aussieht. Aber ich bin sehr glücklich, dass wir eine sehr gute Beziehung aufgebaut haben.“

Foto: Getty Images
So weit, so diplomatisch. Pochettino lässt sich zwar nicht allzu sehr in die Karten schauen, betont aber dennoch die Qualität seiner Arbeit, und die Entwicklung des Programms.
,,All die Umstände waren schwierig zu handhaben. (…) Es ist wunderbar, weiter wachsen zu können. Ich glaube nicht, dass der schwierige Part des Jobs schon getan ist, aber wir haben den Grundstein für die Zukunft gelegt, um erfolgreich zu sein. Als wir den Job übernommen haben, haben wir eine sehr schwierige Situation vorgefunden.“
Pochettino betont außerdem, dass ein solcher Prozess in einem Vier-Jahres-Fenster gedacht werden sollte. Nach dieser Ansicht ist nun für den Argentinier und sein Projekt Halbzeit. Insgesamt 31 Spiele coachte Pochettino seit seiner Amtsübernahme 2024, 18 davon konnte er gewinnen. Neben Freundschaftsspielen und der bereits erwähnten Weltmeisterschaftsperformance stand Pochettino sowohl beim Gold Cup, als auch bei den CONCACAF Nations League Finals an der Seitenlinie.
Beim Gold Cup erreichte die USA das Finale (1:2-Niederlage vs. Mexiko), in den Nations League Finals scheiterten die Stars and Stripes im Halbfinale an Panama. Mit Ausnahme der Testspielsiege über Japan, Uruguay und den Senegal schlug man in der bisherigen Pochettino-Ära größtenteils schwächere Gegner, und zog gegen Top-Mannschaften regelmäßig den Kürzeren. Ob Pochettino weitere Zeit für die Entwicklung des Teams zugesprochen bekommt, wird dann die US-amerikanische Federation entscheiden. Auch die hat bereits ein erstes Statement abgegeben.
,,Wir haben großen Respekt und Dankbarkeit übrig für Mauricio, seinen Staff und alle, die am Projekt beteiligt sind. Wir sind einig, was unser Potential angeht und uns ist auch klar, wie viel Arbeit auf allen Ebenen noch erforderlich ist, um unser Ziel zu erreichen.“
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