Nach WM-Enttäuschung: S04-Abwehrchef Katic richtet Blick nach vorn | OneFootball

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·2. Juli 2026

Nach WM-Enttäuschung: S04-Abwehrchef Katic richtet Blick nach vorn

Artikelbild:Nach WM-Enttäuschung: S04-Abwehrchef Katic richtet Blick nach vorn

Es sollte nicht sein. Die USA erwiesen sich im Sechzehntelfinale der Fußball-WM als zu stark für die Auswahl Bosnien-Herzegowinas. Nach dem 0:2 gegen den Co-Gastgeber muss die Mannschaft von Chef-Trainer Sergej Barbarez (54) die Heimreise antreten.

Bei der überhaupt erst zweiten WM-Teilnahme der Südosteuropäer überstanden sie erstmals die Gruppenphase. Ein 3:1-Sieg gegen Katar findet sich in der Bilanz. Zudem teilte man sich beim 1:1 gegen Kanada die Punkte mit einem weiteren Veranstalter des Turniers. Neben den Vereinigten Staaten erwies sich in der Vorrunde aber auch die Schweiz bei der 1:4-Niederlage als zu stark.


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Schalkes Innenverteidiger Nikola Katic (29) gehörte in allen vier Partien der Startelf an. Gegen Katar und die USA wechselte Barbarez ihn im Laufe der zweiten Hälfte aus. Damit baute der Abwehrrecke seine Bilanz auf nunmehr 21 Länderspiele aus.

Nach dem Ausscheiden im Duell mit den USA zeigte Katic sich natürlich enttäuscht. Gerne wäre der Leistungsträger des Bundesligaaufsteigers in das Achtelfinale gegen Belgien eingezogen. „Es tut uns leid“, sagte er nach dem Schlusspfiff geknickt. Der S04-Verteidiger zeigte sich mit der Darbietung der bosnischen Auswahl aber zufrieden. „Wir haben unserem Gegner, der auf dem Papier deutlich stärker ist, nicht viel erlaubt“, zitiert Tuzlanski den 29-Jährigen.

Niederlage trotz Überzahl

Bis kurz vor dem Seitenwechsel stand es 0:0. Doch dann schlug der US-Torjäger Folarin Balogun (24) zu. „Leider wurden wir in der 45. Minute durch dieses Tor aus dem Nichts ausgebremst“, ärgerte sich Katic. Obgleich Bosnien nach der Roten Karte für Balogun nach 64 Minuten eine gute halbe Stunde in Überzahl kickte, gelang der Barbarez-Elf nicht mehr der Ausgleich. Ganz im Gegenteil: In der Schlussphase erhöhte der Leverkusener Malik Tillman (24) mit einem direkt verwandelten Freistoß noch auf 2:0. Unerfreulich für Schalke 04: Edin Dzeko (40) musste kurz nach Wiederbeginn angeschlagen den Platz verlassen.

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Foto: IMAGO

Katics Blick richtete sich gleich wieder auf die kommenden Aufgaben: „Ich bin überzeugt, dass wir aber eine hervorragende Ausgangsbasis für die Zukunft geschaffen haben“. Dabei denkt er vor allem an seine jungen Teamkollegen, die am Anfang einer womöglich großen Karriere stehen, etwa der Leverkusener Kerim Alajbegovic (18) oder Esmir Bajraktarevic (21) von der PSV Eindhoven. Als zweifacher Torschütze überzeugte bei der WM auch der 21 Jahre alte Ermin Mahmic von Slovan Liberec.

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