Nur die Raute
·19. Juni 2026
Nach WM-Skandal: HSV-Ikone van der Vaart entschuldigt sich

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·19. Juni 2026

Rafael van der Vaart zählt bis heute zu den beliebtesten Spielern der HSV-Geschichte. Nun sorgt der frühere Publikumsliebling allerdings abseits des Rasens für Schlagzeilen.
Nach einer umstrittenen Bemerkung während einer TV-Analyse bei der Weltmeisterschaft hat sich der einstige Spielmacher öffentlich entschuldigt. Auslöser der Debatte war das Gruppenspiel zwischen den Niederlanden und Japan (2:2). Als Experte des niederländischen Senders NOS analysierte van der Vaart den Ausgleichstreffer der Japaner und kritisierte dabei das Abwehrverhalten von Micky van de Veen. Der Verteidiger habe seinen Gegenspieler völlig aus den Augen verloren, erklärte der ehemalige HSV-Star zunächst.
Anschließend erlaubte sich der 109-malige Nationalspieler jedoch einen Scherz, der für erhebliche Irritationen sorgte. Mit Blick auf die japanischen Akteure sagte van der Vaart: „Sie sehen sich natürlich alle ähnlich, vielleicht dachte er das.“ Im Studio folgte zunächst betretenes Schweigen, ehe der frühere Mittelfeldspieler selbst bemerkte: „Das ist natürlich ein Witz. Ich traue mich gar nicht, etwas zu sagen.“

Foto: Getty Images
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Zuschauer werteten die Aussage als diskriminierend. Wenig später meldete sich van der Vaart deshalb über sein Management zu Wort. In einer von The Athletic zitierten Stellungnahme betonte er, dass es „niemals seine Absicht“ gewesen sei, „jemanden zu beleidigen, zu verletzen oder zu diskriminieren“. Zudem lehne er Rassismus in jeder Form ab und habe „Respekt vor Menschen jeder Herkunft und jeden Hintergrunds“.
Und weiter: „Ich verstehe, dass manche meine Worte als verletzend empfunden haben“, erklärte van der Vaart. „Das tut mir aufrichtig leid. Falls ich jemanden damit verärgert habe, bitte ich um Entschuldigung. Das war nie meine Absicht.“
Für den einstigen HSV-Kapitän, der zwischen 2005 und 2008 sowie noch einmal zwischen 2012 und 2015 im Volkspark auflief und insbesondere während seiner ersten Amtszeit zum absoluten Fanliebling avancierte, ist die Angelegenheit damit zumindest öffentlich aufgearbeitet. Die Diskussion um seine Aussagen dürfte jedoch noch eine Weile nachhallen.







































