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·14. März 2026

Nach zähem Start: Frankfurter Pflichtsieg gegen Heidenheim

Artikelbild:Nach zähem Start: Frankfurter Pflichtsieg gegen Heidenheim

Kalimuendo trifft in der 53. Minute zum Sieg, Kapitän Koch sieht Gelb-Rot. Frankfurt bleibt Siebter, Heidenheim steckt tief im Abstiegssumpf.

Eintracht Frankfurt bleibt unter Trainer Albert Riera in der Bundesliga eine Heimmacht. Gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim fuhr der Europacup-Anwärter beim 1:0 (0:0) einen Pflichtsieg ein, ohne in einer zähen Partie spielerisch zu glänzen. Der spanische Coach jubelte im dritten Spiel vor eigenem Publikum über den dritten Erfolg.


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Arnaud Kalimuendo (53.) traf für die Frankfurter, deren Kapitän Robin Koch mit Gelb-Rot vom Feld musste (73.). Die Eintracht sicherte damit Tabellenplatz sieben, der abhängig von den Ergebnissen im DFB-Pokal zu einer erneuten Teilnahme am europäischen Geschäft reichen könnte. Heidenheim hingegen ist nach der 18. Saisonniederlage und mit schon zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsrang kaum noch zu retten - zumal die Konkurrenz im Laufe des Spieltags weiter davonziehen kann.

Nach dem statischen Auftritt beim müden 0:0 gegen den FC St. Pauli hatte Riera seine Spieler zu schnellerem Passspiel ermahnt. Doch auch gegen den tief stehenden Abstiegskandidaten fehlte der Eintracht die Zielstrebigkeit. Immerhin: Von der unter Riera-Vorgänger Dino Toppmöller auffälligen Anfälligkeit in der Defensive war abermals nichts zu bemerken.

71 Prozent Ballbesitz und insgesamt 370 gespielte Pässe standen aus Frankfurter Sicht nach dem Ende der zähen ersten Hälfte zu Buche - gefährliche Torchancen aber gab es keine. Lediglich Hugo Larsson schoss einmal recht harmlos auf das Heidenheimer Tor (44.).

Der Bann brach dann kurz nach dem Seitenwechsel. Nationalspieler Koch verlängerte unorthodox per Kopf, Kalimuendo schloss zur Führung ab. Im Anschluss spielten die Frankfurter deutlich präziser nach vorne - Fares Chaibi ließ per Kopf eine gute Chance aus (61.).

Sechs Minuten später jubelten aber plötzlich die Gäste: Sirlord Conteh hatte nach einem langen Ball freie Bahn und traf sehenswert per Heber, doch dem Treffer wurde wegen einer knappen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Nach dem Platzverweis gegen Koch wegen wiederholten Foulspiels wurde es für die Frankfurter knifflig, Ritsu Doan verpasste die Entscheidung am langen Pfosten (75.).

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