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·12. April 2026

Nach Zetterer-Patzer: Torwartkampf in Frankfurt spitzt sich zu

Artikelbild:Nach Zetterer-Patzer: Torwartkampf in Frankfurt spitzt sich zu

Beim 2:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt in Wolfsburg stand Torwart Michael Zetterer einmal mehr im Mittelpunkt, allerdings sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

Der 30-Jährige zeigte einen wechselhaften Auftritt zwischen Unsicherheiten und starken Paraden, der die Diskussion um die Torwartfrage neu entfacht.


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Zetterer zwischen Genie und Wahnsinn

Gerade mit dem Ball am Fuß, eigentlich eine seiner größten Stärken, leistete sich Michael Zetterer ungewohnte Fehler. Schon früh sorgte eine unsaubere Ballannahme nach einem Rückpass für Gefahr, wenig später spielte er den Ball direkt in die Füße des Gegners.

In beiden Szenen hatte Eintracht Frankfurt Glück, ohne Gegentor davonzukommen. Umso überraschender, weil Zetterer zuletzt noch mit starken Auftritten in der Bundesliga überzeugt und viel Sicherheit ausgestrahlt hatte.

In Wolfsburg zeigte sich zunächst ein anderes Bild, doch nach der Pause stabilisierte sich der Keeper deutlich. Als der Gegner mehr Druck entwickelte, war Zetterer mehrfach zur Stelle und verhinderte mit starken Paraden einen möglichen Anschlusstreffer.

Allerdings passte auch der Schlusspunkt zu seinem wechselhaften Auftritt: In der Nachspielzeit rutschte ihm der Kopfball von Dzenan Pejcinovic unglücklich durch die Hände ins Tor.

Santos gesetzt - Zetterer vor Abschied?

Die Leistung dürfte auch für Trainer Albert Riera nicht ohne Folgen bleiben. Der Spanier legt großen Wert auf Stabilität und klare Abläufe im Tor – ein Anspruch, der in Frankfurt zuletzt jedoch nur bedingt erfüllt wurde. Denn auch der aktuell verletzte Kaua Santos zeigte zwar starke Paraden, leistete sich aber ebenfalls immer wieder folgenschwere Fehler.

Dennoch gilt der 23-Jährige nach seiner zeitnah überstandenen Innenbandverletzung laut Bild als erste Option, nicht zuletzt wegen seines großen Entwicklungspotenzials.

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Kaua Santos gilt als Torwart der Zukunft in Frankfurt | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Für Michael Zetterer dürfte das erneut die Rolle als Nummer zwei bedeuten. Eine Perspektive, die langfristig Fragen aufwirft. Konkrete Wechselgedanken sind zwar bislang nicht bekannt, doch klar ist: Ein Torwart seines Formats will spielen und genau das könnte bei Eintracht Frankfurt mittelfristig schwierig werden.

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