Borussia Dortmund
·24. August 2026
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Bjarki Gardarsson beseitigte mit seinem vierten Saisontor in der 61. Minute alle Zweifel am Ausgang des intensiven Spiels in Osnabrück. Vorausgegangen war eine sehenswerte Passfolge über Tom Faust und Justin Hoy, der den BVB in der 36. Minute in Führung geschossen hatte. „Insgesamt war das ein sehr ordentliches Spiel“, urteilte Trainer Felix Hirschnagl.
Der BVB, der wieder auf den von den Profis in den U19-Kader zurückgekehrten Jan Luca Riedl zurückgreifen konnte, kontrollierte in den ersten 20 Minuten die Partie. Osnabrück kam danach besser ins Spiel und hatte durch Bernd Zünkler eine Riesenchance zum Ausgleich (26. Minute). „Das war unserer Art und Weise geschuldet, weil wir von unserem Plan abgekommen sind. Wir haben in der Pause Korrekturen vorgenommen und sind dann deutlich konzentrierter und geschlossener aus der Kabine gekommen“, so Hirschnagl.
Die Mannschaft belohnte sich mit dem 2:0 und brachte, nachdem sie auch wegen der vielen personellen Wechsel kurzzeitig ihre Struktur verloren hatte, die drei Punkte sicher ins Ziel. „Uns ist es gelungen, in der Schlussphase den Gegner weitgehend von unserem Strafraum fernzuhalten“, freute sich Hirschnagl über das zweite Zu-Null-Spiel in Folge. Der BVB führt die Tabelle mit neun Punkten vor Fortuna Düsseldorf (5), RW Essen (5) und dem MSV Duisburg (4) an.
U19: Wehrbein – Riedl (46. Vogt), Strößner, Kante (46. Ritter), Adje (80. König) – Hagemann (62. Burkhardt), Alaze (80. Kaymak), Faust – Mirza, Gardarsson (62. Najdi), Hoy
U17-Trainer Karsten Gorges war nach dem 5:3 in Duisburg in erster Linie mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben streckenweise sehr ordentlich, insgesamt aber zu nachlässig gespielt und viele Fehler gemacht“, bilanzierte er und registrierte insgesamt 26 Umschaltsituationen des Gegners. Dazu hielt Torhüter Jayden Kusi beim Stand von 1:2 einen Elfmeterball.
Auf den frühen 0:1-Rückstand nach einem von den Schwarzgelben „geschenkten“ Eckball (Torschütze Mats Prang, 3. Minute) reagierte der BVB mit schnellem Kombinationsspiel und Treffern durch Hamzath Mohamadou (6.) sowie Janis Tunkel (20.). Borussias 3:1 durch ein angebliches Eigentor von David Pettrovic (32.) löste wegen eines defekten Tornetzes heftige Diskussionen aus, von denen sich die Gäste nicht beirren ließen. Niclas Goldberg stellte mit zwei Toren (44., 45.+2) den 5:1-Pausenstand her.
Nach guten zehn Minuten zu Wiederbeginn verloren die Schwarzgelben mehr und mehr die Kontrolle. Der MSV witterte Morgenluft und verkürzte in der Schlussphase auf 3:5 (65. und 85. Minute). Athanasios Grammozis sah in der Nachspielzeit wegen Ballwegschlagens noch die Gelb-Rote Karte und fehlt am kommenden Sonntag im Derby gegen Schalke 04 (Anstoß 11 Uhr, Nachwuchs-Leistungszentrum Brackel).
„Wir schaffen es noch nicht, über 90 Minuten konstant zu spielen. Aber die Mannschaft ist sehr entwicklungsfähig. Das Spiel in Duisburg war hoffentlich eine Warnung zur rechten Zeit. Jetzt freuen wir uns auf das Derby“, so Karsten Gorges, dessen Team vorher noch im erstmals ausgetragenen NRW-Pokal bei RW Essen gastiert (Mittwoch, 18.30 Uhr).
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