Nächste Fußball WM 2030: Neue Quali, 6 Gastgeber & XXL-Spielplan! Was schon jetzt über das Jubiläumsturnier bekannt ist | OneFootball

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·21. Juli 2026

Nächste Fußball WM 2030: Neue Quali, 6 Gastgeber & XXL-Spielplan! Was schon jetzt über das Jubiläumsturnier bekannt ist

Artikelbild:Nächste Fußball WM 2030: Neue Quali, 6 Gastgeber & XXL-Spielplan! Was schon jetzt über das Jubiläumsturnier bekannt ist

Die WM 2026 ist Geschichte, Spanien ist Weltmeister, und FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach schon vor dem Eröffnungsspiel von der größten und besten WM aller Zeiten. Doch das nächste Turnier stellt selbst diesen Superlativ in den Schatten: Die Fußball WM 2030 findet erstmals auf drei Kontinenten statt, dauert rund sechs Wochen und beginnt bereits Tage vor dem offiziellen Eröffnungsspiel. Dazu kommt eine komplett neue Qualifikation für Europa. Was wissen wir schon über das Jubiläumsturnier? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

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Lionel Messi und Kylian Mbappé bei der WM 2026. Messis Argentinien ist bei der WM 2030 als Jubiläumsgastgeber automatisch qualifiziert. (Copyright AFP/Sameer Al-Doumy, Juan Mabromata)


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Gastgeber der WM 2030: Drei offizielle und drei zusätzliche

Die WM 2030 wird die erste Weltmeisterschaft auf drei Kontinenten. Offizielle Gastgeber sind Spanien, Portugal und Marokko, also Europa und Afrika. Der dritte Kontinent kommt über die Geschichte ins Spiel: Weil sich 2030 die erste WM von 1930 in Uruguay zum 100. Mal jährt, lässt die FIFA drei der geplanten 104 Turnierspiele in Südamerika austragen.

Uruguay, Argentinien und Paraguay beheimaten jeweils eine Partie. Uruguay als erster Gastgeber und erster Weltmeister der Geschichte, Argentinien als Finalteilnehmer von 1930 und Paraguay als Sitz des südamerikanischen Verbandes CONMEBOL. Faktisch richten damit gleich sechs Länder das Jubiläumsturnier aus. Für Spanien ist es die zweite Heim-WM nach 1982, Portugal ist erstmals Ausrichter, Marokko holt die WM nach Südafrika 2010 zum zweiten Mal auf den afrikanischen Kontinent.

Ein Nebeneffekt mit Folgen: Der Weg für Saudi-Arabien

Die Konstellation mit drei Kontinenten hatte für die FIFA einen praktischen Nebeneffekt. Weil Europa, Afrika und Südamerika 2030 allesamt als Gastgeber gebunden sind, kamen für die WM 2034 nach der Rotationsregel nur Bewerber aus Asien und Ozeanien infrage. Genau dadurch konnte Saudi-Arabien überhaupt erst ins Rennen gehen und wurde schließlich ohne Gegenkandidat gekürt.

Spielplan der WM 2030: Start am 8. Juni, Finale am 21. Juli

Das Novum der drei Kontinente hat weitreichende Folgen für den Spielplan. Bevor am 13. oder 14. Juni 2030 in Spanien, Portugal oder Marokko das offizielle Eröffnungsspiel steigt, werden bereits am 8. und 9. Juni die ersten drei WM-Partien in Südamerika ausgetragen. Los geht es im Estadio Centenario von Montevideo, dem Finalstadion von 1930, mit einer großen Feier zu 100 Jahren Weltmeisterschaft und dem Auftaktspiel der Uruguayer.

Damit Uruguay, Argentinien und Paraguay sowie ihre Auftaktgegner genug Zeit für den Umzug nach Europa beziehungsweise Nordafrika haben, bestreitet dieses Sextett sein zweites Gruppenspiel erst am 21. oder 22. Juni. Die FIFA plant für die sechs Nationen etwa elf bis zwölf Tage für Reise und Erholung ein. Die Gruppengegner der drei Jubiläumsgastgeber starten am 15. oder 16. Juni ins Turnier. Das Finale steigt am Sonntag, 21. Juli 2030. Damit erstreckt sich das Turnier über rund sechs Wochen, eine Woche mehr als die WM 2026.

Die wichtigsten Termine der WM 2030 im Überblick

  • 8. und 9. Juni 2030: Auftaktspiele von Uruguay, Argentinien und Paraguay in Südamerika
  • 13. oder 14. Juni 2030: Eröffnungsfeier und offizielles Eröffnungsspiel in Spanien, Portugal oder Marokko
  • 15. und 16. Juni 2030: Erste Spiele der Gruppengegner der drei Jubiläumsgastgeber
  • 21. und 22. Juni 2030: Zweites Gruppenspiel von Uruguay, Argentinien und Paraguay
  • 21. Juli 2030: Finale der WM 2030

Spielorte und Teilnehmer: Wo gespielt wird und wer schon dabei ist

Nach aktuellem Planungsstand verteilen sich die Spiele in Spanien, Portugal und Marokko auf 20 Stadien: elf in Spanien, sechs in Marokko und drei in Portugal. Dazu kommen die drei Jubiläumsstadien in Montevideo, Buenos Aires und Asunción. In den ursprünglichen Bewerbungsunterlagen standen noch zwölf spanische Arenen, das Benito Villamarín in Sevilla taucht in den aktuellen Übersichten aber nicht mehr auf. Offiziell bestätigt hat die FIFA die Spielorte weiterhin nicht. Zu den Highlights zählen das umgebaute Camp Nou in Barcelona mit über 103.000 Plätzen und der Neubau Grand Stade Hassan II bei Casablanca, der mit 115.000 Plätzen das größte Fußballstadion der Welt werden soll. Die komplette Stadionliste mit allen Kapazitäten findest du auf unserer großen Übersichtsseite zur Fußball WM 2030.

Auch die Frage nach dem Finalort ist noch offen: Im Rennen sind das Santiago Bernabéu in Madrid, das Camp Nou und die Mega-Arena bei Casablanca. Die Entscheidung wird für Ende 2026 erwartet, Portugal hat auf eine Finalbewerbung verzichtet.

Sechs Teams sind schon für die WM 2030 qualifiziert

Sechs Teilnehmer stehen bereits fest: Neben den offiziellen Gastgebern Spanien, Portugal und Marokko müssen sich auch Uruguay, Argentinien und Paraguay nicht durch die Qualifikation kämpfen. Ein bemerkenswertes Detail: Mit Weltmeister Spanien und Vizeweltmeister Argentinien sind damit beide Finalisten der WM 2026 schon jetzt sicher beim Jubiläumsturnier dabei. Die übrigen 42 Startplätze werden in den kommenden Jahren weltweit ausgespielt.

48 oder 64 Teams? Die offene Grundsatzfrage

Oder werden es am Ende sogar mehr als 48 Teams? FIFA-Präsident Infantino liebäugelt weiter offen mit einer Aufstockung auf 64 Mannschaften und damit 128 Spielen. Der südamerikanische Verband CONMEBOL wirbt seit 2025 für die XXL-Variante zum 100. Geburtstag, die UEFA und der DFB lehnen sie ab. Die zuständigen FIFA-Gremien befassen sich ab Herbst 2026 offiziell mit dem Thema, eine Entscheidung wird bis spätestens 2027 erwartet.

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US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino beim FIFA-Empfang im Trump Tower am 17. Juli 2026. Infantino treibt die Debatte über eine WM 2030 mit 64 Teams voran. (Andrew Harnik / Getty Images North America via Getty Images)

Bleibt es bei 48 Teilnehmern, dürfte sich am Modus wenig ändern: Erneut sind zwölf Vierergruppen und eine K.o.-Phase ab dem Sechzehntelfinale zu erwarten. Spannend wird, ob die FIFA die 2026 viel diskutierte Regelung zu den Gruppendritten bis zur nächsten Ausgabe noch einmal überdenkt.

Neue WM-Qualifikation: Europa spielt künftig im Liga-Format

Um 2030 wieder eine erfolgreiche WM zu erleben, muss die deutsche Nationalmannschaft schon vorher neue Wege gehen. Die UEFA krempelt ihre WM- und EM-Qualifikation ab 2028 komplett um. Künftig gibt es zwei Ligen: In Liga A treten die 36 besten Nationen in drei Zwölfergruppen an und bestreiten nach dem Vorbild der Champions-League-Ligaphase sechs Spiele gegen sechs verschiedene Gegner. Die zweite Liga besteht nach aktuellem Stand aus drei Gruppen mit je sechs Mannschaften.

Nur die drei Gruppensieger der Liga A qualifizieren sich direkt für die WM, alle weiteren europäischen Tickets werden über Playoffs vergeben, in denen auch Teams aus der zweiten Liga ihre Chance bekommen. Die Einteilung basiert auf der reformierten Nations League 2028/29. Duelle zwischen Topnationen und Teams wie San Marino oder Luxemburg sind damit praktisch ausgeschlossen. Kurios: Spanien und Portugal sollen trotz ihres sicheren Startplatzes in den Quali-Gruppen mitspielen, ohne sportlichen Anreiz. Für die übrigen UEFA-Nationen bleiben damit 14 der 16 europäischen Plätze. Endgültig beschließen will das UEFA-Exekutivkomitee das neue Format im September 2026. Vorher steht ohnehin erst die EM 2028 in Großbritannien und Irland an, der EM 2028 Spielplan steht bereits.

Was bedeutet das für die DFB-Elf?

Für die deutsche Nationalmannschaft ist die WM 2030 das große Langzeitziel unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Als Topnation der Weltrangliste wäre die DFB-Elf in der Liga A gesetzt und müsste dort im neuen Format eine der drei Zwölfergruppen gewinnen, um das direkte Ticket zu lösen. Andernfalls warten die Playoffs im November 2029.

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Jürgen Klopp, hier noch als TV-Experte beim WM-2026-Gruppenspiel Deutschland gegen Curaçao am 14. Juni 2026 in Houston. Als Bundestrainer soll er die DFB-Elf zur WM 2030 führen. (Alexander Hassenstein / Getty Images)

Wer überträgt die WM 2030 im TV?

Eine wichtige Frage ist dagegen schon beantwortet: MagentaTV hat sich die Übertragungsrechte an der WM 2030 gesichert. Nach der WM 2026, die dort komplett mit allen 104 Spielen lief, bleibt die Weltmeisterschaft damit beim Telekom-Dienst. Ob es wie 2026 Sublizenzen für ARD und ZDF gibt, ist noch offen.

FAQ: Die häufigsten Fragen zur WM 2030

Wann findet die WM 2030 statt?

Die Fußball WM 2030 läuft vom 8. Juni bis zum 21. Juli 2030. Den Auftakt machen am 8. und 9. Juni drei Jubiläumsspiele in Südamerika, das offizielle Eröffnungsspiel folgt am 13. oder 14. Juni in Spanien, Portugal oder Marokko. Das Finale steigt am Sonntag, 21. Juli 2030.

Wo findet die WM 2030 statt?

Offizielle Gastgeber sind Spanien, Portugal und Marokko. Dazu tragen Uruguay, Argentinien und Paraguay zum 100. WM-Geburtstag je ein Spiel aus. Es ist die erste Weltmeisterschaft auf drei Kontinenten und in sechs Ländern.

Wer ist schon für die WM 2030 qualifiziert?

Sechs Nationen sind als Gastgeber automatisch dabei: Spanien, Portugal und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay. Darunter sind mit Spanien und Argentinien beide Finalisten der WM 2026. Alle übrigen Teams müssen durch die Qualifikation, Europa spielt sie voraussichtlich 2029 im neuen Liga-Format.

Wo steigt das Finale der WM 2030?

Der Finalort ist noch offen. Zur Wahl stehen das Santiago Bernabéu in Madrid, das Camp Nou in Barcelona und der Stadion-Neubau Grand Stade Hassan II bei Casablanca. Die FIFA-Entscheidung wird für Ende 2026 erwartet.

Alle weiteren Entwicklungen rund um Stadien, Aufstockung und Qualifikation findest du laufend in unseren Fußball WM 2030 News und auf der großen Übersichtsseite zur WM 2030.

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