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·9. April 2026
Nächste Pleite für adidas: Champions-League-Bälle bald von Nike

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Die UEFA führt exklusive Verhandlungen mit Nike über die Ballrechte für Champions League, Europa League und Conference League von 2027 bis 2031. Nike soll über 40 Mio. Euro zahlen.
Der deutsche Sportartikelhersteller adidas verliert nach dem Ausrüstervertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den nächsten langjährigen Prestigedeal an den Rivalen Nike. Wie die UEFA und die Vereinigung der europäischen Fußballklubs (EFC) am Donnerstag mitteilten, werden exklusive Verhandlungen über die Ballrechte für die Champions League von 2027 bis 2031 mit Nike geführt.
Laut der "Financial Times" soll Nike über 40 Millionen Euro für die Rechte zahlen, die auch für die Europa League und die Conference League gelten, und damit doppelt so viel wie adidas bisher. Das Unternehmen aus Herzogenaurach hatte seit 2001 den ikonischen "Sternen-Ball" für die Champions League gestellt, zuvor hatte die Königsklasse mit Nike-Bällen gespielt.
Der bevorstehende Deal folgt auf einen Wechsel auf Marketing-Ebene. Erstmals handelte die Agentur Relevent den Vertrag für die UEFA und die Vereine aus. Relevent mit seinem Headquarter in New York löste Decathlon ab.
Erst vor zwei Jahren hatte adidas eine herbe Niederlage gegen Nike kassiert. Nach über 70 Jahren werden nun die US-Amerikaner den DFB ausrüsten, der Vertrag läuft zunächst von 2027 bis 2034. Nike soll adidas mit einem Angebot von über 100 Millionen Euro und damit einem doppelt so hohem wie von adidas ausgestochen haben.
Adidas bleibt weiterhin der Ball-Lieferant für alle FIFA-Wettbewerbe, die Europameisterschaft und Champions League der Frauen sowie ab der nächsten Spielzeit wieder der Männer-Bundesliga.









































