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·16. April 2026

Nächster Abgang im Sommer? Juventus baggert an Bayern-Star

Artikelbild:Nächster Abgang im Sommer? Juventus baggert an Bayern-Star

Beim FC Bayern deutet sich im Sommer der nächste Abschied an – und nach den feststehenden Abgängen von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro könnte es auch Min-jae Kim treffen. Der Innenverteidiger steht offenbar auf der Wunschliste von Juventus Turin.

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, haben die Italiener bereits Kontakt zum deutschen Rekordmeister aufgenommen. Besonders brisant: Juve-Coach Luciano Spalletti soll ein großer Befürworter eines Transfers sein. Beide kennen sich bestens aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der SSC Neapel, wo sie 2023 zusammen die Meisterschaft gewannen.


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Bayern offen für Gespräche

In München scheint man einem möglichen Verkauf nicht grundsätzlich abgeneigt zu sein. Dem Bericht zufolge wären die Verantwortlichen bereit, Kim bei einem passenden Angebot ziehen zu lassen. Die Schmerzgrenze soll bei rund 30 Millionen Euro liegen – deutlich weniger als die rund 50 Millionen Euro, die der FCB einst für den Südkoreaner überwiesen hatte.

Eine Leihe ist für die Bayern hingegen keine Option. Sollte Kim gehen, dann nur per festem Transfer. Das passt zur generellen Strategie, den Kader punktuell zu verschlanken und gleichzeitig finanzielle Spielräume zu schaffen.

Ein möglicher Abschied kommt nicht von ungefähr. Kim soll mit seiner aktuellen Rolle beim FC Bayern nicht zufrieden sein. Der Innenverteidiger erhält weniger Einsatzzeit als erhofft und sieht seine sportliche Perspektive offenbar kritisch.

Gerade mit Blick auf die Konkurrenzsituation in der Defensive könnte sich daran auch in Zukunft wenig ändern. Ein Wechsel zurück in die Serie A – in ein vertrautes Umfeld – erscheint daher aus Spielersicht durchaus reizvoll.

Gehalt als größtes Hindernis

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Foto: IMAGO

Doch ein Deal ist alles andere als einfach. Neben der Ablöseforderung könnte vor allem Kims Gehalt zum Problem werden. Der 28-Jährige soll beim FC Bayern zwischen acht und neun Millionen Euro netto verdienen – eine Summe, die Juventus in dieser Form kaum stemmen dürfte.

Entsprechend versuchen die Italiener laut Bericht sowohl die Ablöse als auch die Gehaltsstruktur zu drücken. Genau hier liegt aktuell der größte Knackpunkt in den Verhandlungen.

Fest steht: Die Situation ist in Bewegung. Mehrere Klubs beobachten Kim bereits seit Monaten, Juventus scheint nun konkret zu werden. Für den FC Bayern wäre ein Verkauf eine Möglichkeit, den Kader weiter umzubauen und finanziell flexibler zu werden.

Ob es tatsächlich zu einem Wechsel kommt, hängt letztlich davon ab, ob sich beide Vereine bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen annähern können. Aktuell liegen die Vorstellungen noch auseinander – doch die Tür für einen Abschied ist eindeutig geöffnet.

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