Borussia Dortmund
·6. Februar 2026
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AusgangslageNach Einschätzung von BVB-Trainer Daniel Rios hatte der personelle Umbruch in der Winterpause nur begrenzten Einfluss auf den Auftritt gegen Lotte: „Unabhängig davon, dass uns fünf Spieler verlassen haben, ist das erste Spiel nach der Winterpause oft eines, in dem nicht alles funktioniert. Im Großen und Ganzen war ich aber zufrieden. Die Mannschaft hat nach dem frühen Rückstand eine gute Reaktion gezeigt.“ Ein Sieg in Wuppertal könnte helfen, den Kontakt zur Spitze zu halten. Schließlich beträgt der Rückstand des Tabellensechsten auf Platz zwei lediglich vier Punkte. Rios hofft auf einen kontrollierteren Auftritt seiner Mannschaft: „Wir wollen nicht wieder einem Rückstand hinterlaufen. Eine Führung tut immer gut, gerade zum Jahresstart. Es geht darum, dass der letzte Pass ankommt und wir zu mehr Torchancen kommen.“ Die Statistik macht Mut: In den vergangenen zwölf Spielen gab es nur eine Niederlage.
Personal Neben den Langzeitverletzten Felix Paschke und Prince Aning stehen auch die angeschlagenen Mussa Kaba und Pharell Kegni weiterhin nicht zur Verfügung. Zudem muss Leitwolf Tony Reitz aufgrund seiner fünften Gelben Karte pausieren. Ob die drei Winter-Neuzugänge Leroy Kwadwo, Mario Pejazic oder Kevin Mutove erstmals in die Startelf stehen werden, ließ Rios offen. „Sie waren auch schon für Lotte eine Option. Jede Woche hilft ihnen weiter. Man merkt, dass sie näher heranrücken.“ Gegen Lotte sammelte das Trio bereits erste Einsatzminuten – Pejazic erzielte nach seiner Einwechslung in der 73. Minute wenig später den Ausgleich zum 1:1.
GegnerBeim Traditionsverein Wuppertaler SV, der von 1972 bis 1975 in der Bundesliga spielte, wachsen die Abstiegssorgen. Seit Anfang Oktober und damit seit acht Spielen wartet der Tabellen-15. auf einen Sieg. Die sportliche Talfahrt kostete dem einstigen Dortmunder Sebastian Tyrala den Trainerposten, den er im November 2024 übernommen hatte. Doch auch unter seinem Nachfolger Mike Wunderlich blieb die erhoffte Trendwende bislang aus. Im ersten Spiel des Jahres unterlagen die Wuppertaler daheim gegen das Schlusslicht Velbert mit 0:1. Die anschließende Partie in Rödinghausen fiel witterungsbedingt aus. Ein Grund für den unbefriedigenden Saisonverlauf ist die Heimschwäche: Im Stadion am Zoo gelang bisher nur ein Sieg. Dennoch warnt Rios vor dem Gegner: „Wir wissen um die Situation in Wuppertal, glauben aber nicht, dass wir dort einfach drei Punkte mitnehmen können. Gerade zuhause werden sie versuchen, die Fans wieder auf ihre Seite zu ziehen. Und sie haben sich in der Winterpause gut verstärkt. Deshalb müssen wir im Vergleich zum Spiel gegen Lotte einige Dinge verbessern.“ Schon beim 2:2 im Hinspiel wurde deutlich, wie unbequem der WSV sein kann.








































