LIGABlatt
·31. August 2026
Nächster Bankplatz, nächste Kritik: Leroy Sané sorgt für Unmut

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·31. August 2026

Leroy Sané gerät nach Galatasarays 3:2-Erfolg gegen Göztepe zunehmend in die Kritik. In der türkischen Berichterstattung wird vor allem die Körpersprache des deutschen Nationalspielers nach seiner Einwechslung bemängelt. Der 30-Jährige habe resigniert gewirkt und nur wenig Begeisterung ausgestrahlt.
Trainer Okan Buruk hatte Sané erneut nicht in die Startelf berufen. Erst in der 74. Spielminute wurde der ehemalige Bayern-Profi beim knappen Heimsieg gegen Göztepe für Barış Alper Yılmaz eingewechselt.
Sanés Körpersprache sorgt für Kritik
In der Nachbetrachtung bei TRT Spor wurde Sanés Verhalten nach seiner Einwechslung deutlich kritisiert. Seine Körpersprache habe den Eindruck vermittelt, als hätte sich der Flügelspieler bereits mit seiner Situation abgefunden. Zudem sei bei seinem Auftritt kaum Freude oder Entschlossenheit erkennbar gewesen. Möglicherweise falle es Sané schwer, seine derzeitige Rolle als Ersatzspieler zu akzeptieren. Gleichzeitig müsse der Deutsche anerkennen, dass bei fehlender Form auch andere Spieler ihre Chance verdient hätten. Sollte Buruk die Einsatzzeiten konsequent nach Leistung verteilen, müsse sich auch der prominente Sommer-Neuzugang dem Konkurrenzkampf stellen. Bereits beim 4:0-Auswärtssieg gegen Erzurumspor hatte Sané zunächst auf der Bank gesessen. Dort wurde er nach 66 Spielminuten eingewechselt. Gegen Göztepe musste er noch länger auf seinen Einsatz warten.
Batrakov erhält deutlich bessere Bewertung
Deutlich positiver fiel in den türkischen Medien die Bewertung von Aleksey Batrakov aus. Der 21-Jährige belebte nach seiner Einwechslung das Offensivspiel und sorgte mit seinen vertikalen Pässen sowie seinen Läufen in den Strafraum für neue Impulse. Besonders Yunus Akgün und Victor Osimhen sollen vom Auftritt des russischen Neuzugangs profitiert haben. Batrakov deutete bereits bei seinen ersten Ballkontakten an, weshalb Galatasaray große Hoffnungen in den offensiven Mittelfeldspieler setzt. Für Sané dürfte der Konkurrenzkampf unterdessen noch größer werden.
Foto: Ahmad Mora/Getty Images
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