Nur die Raute
·27. Juli 2026
Nächster Entwicklungsschritt: Wie der HSV im Ballbesitz zulegen will

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·27. Juli 2026

Trotz des souverän geschafften Klassenerhalts erkennt Trainer Merlin Polzin mit Blick auf die zweite Bundesliga-Saison des HSV großes Steigerungspotenzial.
Bereits vor wenigen Tagen hatte Polzin im Gespräch mit HSV.de erklärt, dass sein Trainerteam die vergangene Saison detailliert aufgearbeitet habe. Das Ergebnis: „Die kontrollierten Phasen waren bei uns top – gutes Angreifen, gutes Verteidigen.“ Probleme habe es hingegen vor allem in den Übergangsmomenten gegeben. „Wir waren zu langsam im Kopf und konnten aus unterschiedlichen Gründen Intensitäten nicht gehen“, erklärte Polzin.
Daraus entstand die Idee eines „HSV 2.0“, der dynamischer, aggressiver und insgesamt variabler auftreten soll. Dass sich diese Weiterentwicklung nicht nur in der Arbeit gegen den Ball vollziehen soll, machte Polzin nun im Interview mit der Mopo deutlich.

Foto: IMAGO
„Was das kompakte und tiefe Verteidigen betrifft, waren wir in der Vorsaison für die Gegner sehr unangenehm zu bespielen“, sagte der HSV-Trainer. Gleichzeitig verwies er darauf, dass seine Mannschaft am Ende der Spielzeit auch beim Ballbesitz bereits ligaweit Rang zehn belegte. „Wir sprechen also von einer Mannschaft, die den Ball haben möchte.“
Genau dort setzt nun der nächste Entwicklungsschritt an. „Nun geht es darum, diese Momente noch viel intensiver, aggressiver und mutiger zu gestalten“, kündigte Polzin an. Konkret bedeute das: „Dazu gehört, dass die Schienenspieler noch deutlich öfter rauf- und runtermarschieren und dass wir bei Ballverlusten häufiger in den höheren Pressing-Momenten bleiben.“
Der HSV will also nicht nur mehr und intensiver laufen, sondern vor allem aktiver mit dem Ball agieren. Dazu passen auch die bisher getätigten Transfers. So verpflichtete der Klub mit Martin Adeline, Bilal Nadir oder dem zuvor geliehenen Albert Grønbaek vor allem spielstarke Mittelfeld-Akteure. Ein bis zwei der von Polzin angesprochenen Schienenspieler sollen ebenfalls noch kommen.







































