Nur die Raute
·19. Mai 2026
Nächster Geldsegen? HSV-Profi vor dauerhaftem Abgang

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·19. Mai 2026

Erwartet den HSV eine weitere positive Nachricht? Die Rothosen dürfen sich womöglich über den nächsten Geldregen freuen.
Nachdem aktuell zahlreiche Berichte kursieren, wonach Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg die beiden Leihspieler Immanuel Pherai und Lukasz Poreba fest verpflichten möchte und durch Bonuszahlungen rund um Raif Adam weitere Einnahmen winken, könnte nun auch Emir Sahiti frisches Geld in die Hamburger Kassen spülen.
Der 27-Jährige steht offenbar vor einem dauerhaften Abschied aus dem Volkspark. Nach Informationen der Bild plant Maccabi Tel Aviv, die im Winter vereinbarte Kaufoption für den Offensivspieler zu ziehen. Rund 500.000 Euro würden in diesem Fall an den HSV fließen.
Sportlich lief es für Sahiti in Israel zuletzt deutlich besser als noch im Volkspark. Während der Kosovare beim HSV nach nur zwei Bundesliga-Startelfeinsätzen schnell ins Abseits geraten war, gehört er bei Maccabi zu den Leistungsträgern. In 13 Ligaspielen stand der Flügelspieler stets in der Anfangsformation und bereitete drei Treffer vor. Auch im Pokal wusste Sahiti zu überzeugen und schoss Maccabi mit zwei Treffern mit ins Finale.

Foto: IMAGO
Ob der Transfer tatsächlich zustande kommt, hängt jedoch nicht allein am Klub. Vor allem Sahiti selbst muss entscheiden, ob er sich eine Zukunft in Israel vorstellen kann. Der nicht beendete Nahost-Konflikt sorgt weiterhin für Unsicherheit. Zwischenzeitlich hatte der Nationalspieler das Land sogar gemeinsam mit seiner Familie verlassen, nachdem es erneut zu Raketenangriffen gekommen war.
Trotzdem deutet derzeit vieles auf einen festen Wechsel hin. Darauf lässt nicht zuletzt eine Personalie in der sportlichen Führung schließen. Mit Mindaugas Nikolicius könnte ausgerechnet jener Mann neuer Sportchef bei Maccabi werden, der Sahiti bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Hajduk Split bestens kennt.
Für den HSV wäre ein Verkauf derweil in mehrfacher Hinsicht attraktiv. Der Kader würde weiter verschlankt und die Einnahmen erhöht. Sportdirektor Claus Costa dürfte gegen den zusätzlichen finanziellen Spielraum definitiv nichts einzuwenden haben.







































