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·30. November 2025

Nächster Patzer! Neuer wird zum Unsicherheitsfaktor für Bayern

Artikelbild:Nächster Patzer! Neuer wird zum Unsicherheitsfaktor für Bayern

Manuel Neuer startete stark in die Saison und galt als unantastbare Nummer eins beim FC Bayern. Doch in den vergangenen Wochen gerät der Kapitän zunehmend in die Kritik – und lieferte am Wochenende neue Gründe dafür.

Im Bundesliga-Duell gegen den FC St. Pauli leistete sich der 39-Jährige erneut einen folgenschweren Fehler. Zwar gewannen die Münchner am Ende mit 3:1, doch der Gegentreffer zum 0:1 war symptomatisch für Neuers aktuelle Form. Im direkten Duell mit Andréas Hountondji wurde der Routinier in der kurzen Ecke überwunden – ein Ball, den ein Keeper seiner Klasse normalerweise parieren muss. Dieser Patzer reiht sich in eine Serie auffälliger Unsicherheiten ein, die bei Fans und Experten zunehmend Fragen aufwerfen.


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Schon unter der Woche, beim Champions-League-Auftritt gegen den FC Arsenal, hatte Neuer keinen stabilen Eindruck hinterlassen. Beim ersten Gegentor kam er nach einer Ecke zu spät. Michael Ballack bewertete die Szene kritisch: “Er will den Spieler selber blocken, gerät aus dem Rhythmus und verliert das Timing.” Für den ehemaligen Nationalspieler war klar: “Für mich zu wenig für ein Foulspiel, ein normaler Zweikampf, nicht strafwürdig.”

Neuer entgegnete: “Der Gegenspieler bringt mich natürlich aus der Balance, das ist klar. Dann habe ich auch eine andere Position, als ich die gerne gehabt hätte und komme dann vorne nicht mehr so hin.”

Doch es blieb nicht bei einem Wackler. Beim dritten Gegentreffer rückte der Bayern-Kapitän weit aus seinem Tor, um gegen Martinelli zu klären – vergeblich. Der Brasilianer umkurvte ihn gekonnt und traf. “Wenn er auf den Ball geht, muss er ihn haben, das weiß er selber. Er hat sich entschieden, das Risiko zu gehen – und wird bestraft”, urteilte Ballack. Neuer erklärte später: “Da war mir schon klar, dass es zu einer Eins‑zu-Eins‑Situation und einer Großchance kommen wird. […] Der Touch war einfach entscheidend und dann komme ich nicht mehr hin, wobei ich wusste, dass ich großes Risiko gegangen bin.”

Zunehmender Druck von Fans und Experten

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Foto: IMAGO

Auch Max Eberl meldete sich nach Abpfiff zu Wort: “Wenn er auf der Linie stehenbleibt, läuft er eins auf eins auf ihn und er hat vielleicht noch eine Chance. Er hat sich entschieden, den Weg zu machen und Martinelli hat ihn scheinbar im Augenwinkel noch gesehen.”

Nach dem Arsenal-Spiel verstärkte sich die öffentliche Kritik deutlich. In den sozialen Netzwerken machten Fans ihrem Unmut Luft. Aussagen wie “Neuers Ära ist vorbei” oder “Manus Zeit ist um” häuften sich. Einzelne Stimmen forderten sogar personelle Konsequenzen: “Neuer und Upa jetzt mal n paar Spiele auf die Bank bitte, wie kann man dem Gegner zwei solche Tore schenken…”

Was die Situation zusätzlich brisant macht: In den vergangenen drei Spielen vor dem St. Pauli-Spiel kassierte Bayern sieben Gegentreffer – fünf davon nach Standards. Mindestens vier dieser Tore gingen direkt oder indirekt auf Neuers Konto.

Intern genießt Neuer weiter das volle Vertrauen, doch mit Blick auf eine mögliche Vertragsverlängerung und den sportlichen Erfolg der Münchner, muss der 39-Jährige seine Fehler schleunigst abstellen.

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