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·5. Februar 2026
Nächster Torwarthammer bei Eintracht Frankfurt?

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·5. Februar 2026

Geht mit dem Trainerwechsel bei der Eintracht auch der nächste Torhüterwechsel einher? Wenn Albert Riera am Freitagabend gegen Union Berlin sein Debüt als Frankfurt-Coach gibt, dürfte der Blick gebannt auf die Aufstellung gehen. Die spannendste Frage ist dabei, ob Kaua Santos oder Michael Zetterer zwischen den Pfosten stehen wird.
Im bisherigen Saisonverlauf gab es schließlich ein munteres Wechselspiel auf der Torhüterposition. Michael Zetterer stand zu Saisonbeginn im Kasten, musste dann aber Platz für den wiedergenesenen Kaua Santos machen. Der Brasilianer konnte jedoch nicht überzeugen und wurde wieder von Zetterer abgelöst. Im Winter entschied sich Ex-Coach Toppmöller dann dafür, Santos fortan wieder das Vertrauen zu schenken.
Fakt ist aber, dass Santos wie schon in der Hinrunde nicht überzeugen konnte. Der 22-Jährige wirkt unsicher und verleiht auch seinen Vorderleuten keinerlei Sicherheit. Statistisch betrachtet kassiert die SGE mit dem Brasilianer deutlich mehr Tore als mit Zetterer im Kasten. Bei Santos waren es unfassbare 27 Gegentore in neun Bundesligaspielen, bei Zetterer vergleichsweise humane 17 in elf Partien.
Riera wird sich inzwischen mit der Situation vertraut gemacht haben und nun eine Entscheidung treffen. Laut Informationen der Bild denkt der 43-Jährige zumindest darüber nach, einen erneuten Wechsel im Tor vorzunehmen. Dies ginge natürlich mit der Gefahr einher, den zweifellos talentierten Santos noch mehr zu brechen. Der Fußball ist aber eben ein knallhartes Geschäft, in dem es sich niemand auf Dauer leisten kann, schlechte Performances abzuliefern. Genau das tat Santos viel zu häufig.
Riera wurde bereits auf der Vorstellungs-PK auf die Torwart-Debatte angesprochen und gab darauf eine interessante Antwort. "Ich werde meine drei Torhüter zu mir nehmen und fragen: Wer wird uns helfen zu gewinnen? Derjenige, der am überzeugendsten sein wird, wird spielen. So einfach ist das", so der neue Frankfurt-Coach.
Dies klingt ein wenig, als wäre er ein Juror in einer Casting-Show und nicht Trainer eines Bundesligisten. Es geht aber zumindest daraus hervor, dass die Sache für ihn nicht eindeutig ist.
Dritter Keeper bei der SGE ist im Übrigen der 37 Jahre alte Jens Grahl, der im Endeffekt keine realistische Chance auf dem Platz im Tor hat. Die Entscheidung dürfte zwischen Zetterer und Santos fallen. Ob die Torhüterfrage damit dann bis zum Saisonende geklärt wäre, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.
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