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·14. August 2026
Nächster Transfer-Coup: Juventus Turin holt kolumbianischen WM-Fahrer

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·14. August 2026

Der Transfer-Sommer von Juventus Turin nimmt weiter rasant an Fahrt auf. Die Alte Dame steht unmittelbar vor der Verpflichtung des kolumbianischen Nationalspielers Jhon Lucumí. Wie Transferexperte Fabrizio Romano mit seinem berühmten "Here we go" bestätigte, haben sich der FC Bologna und Juventus auf einen Wechsel des 28-jährigen Innenverteidigers geeinigt.
Dass der Deal nun für eine kolportierte Gesamtablöse von rund 20 Millionen Euro inklusive aller Bonuszahlungen über die Bühne geht, verdankt Juventus vor allem dem Spieler selbst. Lucumí wollte dem Vernehmen nach unbedingt nach Turin wechseln und hatte sich mit dem Rekordmeister bereits Anfang Juli auf die persönlichen Vertragsbedingungen verständigt.
Diese eiserne Entschlossenheit des 28-Jährigen brachte Bologna in eine schwierige Verhandlungsposition. Da das Arbeitspapier des Abwehrspielers im kommenden Sommer ohnehin ausgelaufen wäre, mussten die Rossoblù von ihrer ursprünglichen Forderung in Höhe von 25 Millionen Euro abrücken. Auch eine ehemals festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro war somit hinfällig. Lucumí wird in Turin einen Vierjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit unterschreiben und künftig rund 2,5 Millionen Euro netto pro Saison plus Erfolgsprämien verdienen.
Mit der Verpflichtung des Kolumbianers unterstreicht Juventus seine enormen Ambitionen für die neue Spielzeit. Damit durchbrechen die Turiner – auch ohne unerwünschte Altlasten – die magische Marke von 100 Millionen Euro an reinen Transferausgaben in diesem Sommer.Zu diesen unerwünschten Altlasten zählt in erster Linie Loïs Openda. Die feste Verpflichtung des Stürmers nach seiner vorherigen Leihe von RB Leipzig wurde für Juventus zu einer unliebsamen Pflichtaufgabe. Die Kosten von fast 43 Millionen Euro für Openda stellen zwar den dicksten Brocken der bisherigen Aktivitäten dar, doch der Belgier wurde umgehend an Olympique Lyon weiterverliehen und spielt in den sportlichen Planungen der Turiner gar keine Rolle.
Rechnet man die Openda-Millionen heraus, haben die Verantwortlichen dennoch massiv in den Kader investiert. Lucumí ist bereits der fünfte Einkauf in diesem Sommer, der eine zweistellige Millionenablöse erfordert. Zuvor hatte Juventus unter anderem bereits den Ex-Frankfurter Randal Kolo Muani sowie das Leverkusener Top-Talent Kerim Alajbegovic für viel Geld zu sich gelotst.
Sportlich erhofft sich Juventus von dem 1,87 Meter großen Linksfuß eine deutliche Stabilisierung der eigenen Hintermannschaft. Lucumí gilt als extrem zweikampfstark in der Vorwärtsverteidigung und besticht durch eine sehr präzise und ruhige Spieleröffnung. In der abgelaufenen Serie-A-Saison brachte er bärenstarke 92 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mitspieler.
Seine internationale Klasse stellte er in diesem Sommer zudem bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika unter Beweis. Als feste Säule der kolumbianischen Nationalmannschaft absolvierte er fünf Partien beim Turnier und erreichte mit seinem Team das Achtelfinale, wo man erst im Elfmeterschießen unglücklich an der Schweiz scheiterte. Nun folgt für ihn der nächste große Karriereschritt auf Vereinsebene. Wenn beim für das Wochenende angesetzten Medizincheck keine unerwarteten Probleme auftreten, wird Jhon Lucumí in Kürze offiziell als neuer Abwehrchef von Juventus Turin präsentiert.
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