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·25. Juni 2026
Nagelsmann: "Harakiri" und "zu viel Freestyle"

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·25. Juni 2026

Der Bundestrainer bemängelt nach der Niederlage im letzten WM-Gruppenspiel die Positionierung seiner Mannschaft und fordert mehr Ruhe fürs Sechzehntelfinale.
Julian Nagelsmann wollte nicht ins Detail gehen, doch die Unzufriedenheit sprach deutlich genug aus dem Bundestrainer. "Wir hatten einen super Start. Leider haben wir direkt nach dem Tor angefangen, Harakiri bei der Positionierung zu machen. Dann wird es schwer", sagte Nagelsmann nach dem 1:2 (1:1) gegen Ecuador im letzten WM-Gruppenspiel bei MagentaTV.
Seine Forderung für das Sechzehntelfinale gegen einen Gruppendritten am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV): "Wir müssen souveräner spielen nach Führung, nicht so viel Positionen wechseln. Es war ein bisschen zu viel Freestyle nach der Führung."
Denn: "Wenn irgendwann keiner mehr weiß, wo er steht, wird es sehr schwer, das im Kollektiv aufzufangen, wenn sich die Ballverlustrate von null auf zehn steigert. Wir müssen uns ein bisschen mehr Ruhe geben, weniger in jeder Aktion ein Tor schießen wollen."
Joker Deniz Undav, der nach seiner Einwechslung diesmal kaum Wirkung gezeigt hatte, bemängelte: "Ecuador war griffiger, ekliger und wollte den Sieg mehr. Wir waren auch nicht so zielstrebig wie in den ersten beiden Spielen. Daraus müssen wir lernen."
Und zwar möglichst schnell. "Am Montag geht's weiter, wir alle in der Kabine hatten schon viele Niederlagen, wir müssen Video schauen und die Schlüsse draus ziehen. Es ist nicht die Welt untergegangen, es ist nicht so schlimm. Wenn wir am Montag gewinnen, ist alles wieder gut."







































