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·19. März 2026
Nagelsmanns WM 2026 „Vorschau“ mit vielen FC Bayern-Spielern

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Julian Nagelsmann lieferte eine erste, richtungsweisende „Vorschau“ auf den DFB-Kader für die WM 2026 – und setzte dabei stark auf Spieler vom FC Bayern. Mit den Münchner Neulingen Lennart Karl und Jonas Urbig zeigt der Bundestrainer, dass er frische Kräfte neben dem Kern der Mannschaft testen will. Kapitän Joshua Kimmich gehört zu insgesamt sieben Bayern-Spielern im Aufgebot, Musiala fehlt hingegen wegen Sprunggelenksproblemen. Nagelsmann kündigte Rollengespräche und einen intensiven Lehrgang an, bevor Anfang Juni der finale 26-köpfige Kader gemeldet wird.

Bundestrainer Julian Nagelsmann beobachtet den Ball beim Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei am 16. November 2025 in Leipzig. Maja Hitij / Getty Images
Der vorläufige Kader für die Länderspiele in Basel und Stuttgart enthält auffällig viele Akteure vom FC Bayern; insgesamt kommen sieben Spieler wie Kapitän Joshua Kimmich aus München. Als Überraschung nannte Nagelsmann die beiden Münchner Neulinge Lennart Karl und Jonas Urbig, die sich auf der großen Bühne des DFB zeigen können. Gleichzeitig betont der Bundestrainer, dass die Mischung aus erfahrenem Kern und neuen Gesichtern bewusst gewählt ist, um Optionen für die Stammelf zu prüfen.
Zu den großen Überraschungen zählen die Rückkehrer Anton Stach (Leeds United, letzter Einsatz 2022) und Josha Vagnoman (VfB Stuttgart, einziger Einsatz 2023), ebenso die Berufung von Pascal Groß. Sensationelle Ausbootungen blieben aus, dennoch fehlen einige bekannte Namen: Niclas Füllkrug, Karim Adeyemi und Angelo Stiller stehen nicht im Aufgebot, ebenso Said El Mala vom 1. FC Köln. Nagelsmann erklärte die Personalentscheidungen mit dem Leitmotiv „es geht darum, wer zusammenpasst“ und will im Lehrgang klären, welche Spieler die Rollen für die WM übernehmen können.

Fußball heute Nationalmannschaft: Bundestrainer Nagelsmann benennt seinen DFB-KAder
Jamal Musiala ist nach seinem jüngsten Comeback in München nicht dabei, weil erneut Sprunggelenksprobleme aufgetreten sind. Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen betonte, die Pause „tut ihm jetzt gut“, und der Bundestrainer gab Musiala die nötige Regenerationszeit. Das hat sportliche Konsequenzen: Das angedachte Offensiv-Dreieck Musiala–Kai Havertz–Florian Wirtz wird vor der WM voraussichtlich nur bei den Testspielen gegen Finnland (31. Mai) und in den USA gegen den Gastgeber (6. Juni) zusammen auf dem Platz stehen; das letzte gemeinsame Spiel datiert auf das Nations-League-Match in Ungarn (1:1) im November 2024.
Die Nationalmannschaft trifft sich vor den Tests gegen die Schweiz und Ghana auf dem Gelände des Ausrüsters adidas in Herzogenaurach zu einem kompakten Lehrgang, den Nagelsmann als „super-komplexe“ Maßnahme beschrieb. In dieser Crunchtime zwischen Vereins-Titelrennen und WM-Vorbereitung will der Bundestrainer sehen, wer in der Gemengelage seine Aufgaben erfüllt; Spieler, die sich empfehlen, erhalten vorbehaltlich Verletzungen in der zweiten Mai-Woche Chancen auf einen Platz im Turnierkader. Der endgültige 26-köpfige Kader muss Anfang Juni bei der FIFA gemeldet werden, kurz darauf bezieht die Mannschaft ihr WM-Quartier in Winston-Salem; Deutschland spielt in Gruppe E gegen Curaçao (14. Juni/Houston), die Elfenbeinküste (20. Juni/Toronto) und Ecuador (25. Juni/East Rutherford).









































