Fussballdaten.de
·25. Januar 2026
Natasha Kowalski exklusiv: Erst Klassenerhalt mit der SGS Essen, dann der Pokal-Sieg

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·25. Januar 2026

Am heutigen Sonntag (25. Januar) startete die SGS Essen mit ihrem ersten Pflichtspiel ins Jahr 2026. Gegen den Hamburger SV wollte die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet den positiven Lauf aus dem Jahresendspurt 2025 fortsetzen und sich im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten Luft verschaffen. Dieses Vorhaben scheiterte und die SGS verlor in letzter Sekunde mit 2:1 in Hamburg. Vor dem Duell gegen die Rothosen hat Offensivspielerin Natasha Kowalski in einem exklusiven Interview mit dieser Redaktion über den Negativlauf in der Hinrunde, den Turn-Around und den Traum vom DFB-Pokalfinale gesprochen.
Vor der Saison hatte der langjährige SGS-Trainer Markus Högner das Team in Richtung der BVB-Frauen verlassen. Robert Augustin übernahm die Mannschaft. Nach vier Niederlagen in der Bundesliga und lediglich einem Punkt gegen den HSV musste der 33-Jährige seinen Platz räumen. Für Natasha Kowalski ist der Grund für den schlechten Saisonstart klar: „Unsere Spielidee, die wir am Anfang der Saison verfolgt haben, ist einfach nicht aufgegangen und wurde nicht an die Mannschaft angepasst.“
Mittlerweile hat das Team hat sein Selbstbewusstsein definitiv wieder gefunden und gestärkt!
Im Anschluss übernahm Co-Trainerin Jessica Wissmann die Leitung. Mit ihr kamen die Erfolgserlebnisse an die Hafenstraße zurück. Anfang November schaffte es die SGS so, sich mit einem Punktgewinn gegen Jena im Kampf um den Klassenerhalt zurück zu melden. Im Anschluss folgten dann Siege gegen Bayer Leverkusen (1:0). den 1. FC Nürnberg (2:0) und ein weiteres unentschieden gegen Freiburg (0:0). „Wir haben nach den ersten kleinen Erfolgserlebnissen wieder Vertrauen aufbauen können“, kommentiert Kowalski den Turn-Around der Mannschaft. „Mittlerweile hat das Team hat sein Selbstbewusstsein definitiv wieder gefunden und gestärkt!“, meinte sie und ergänzte: „Wir müssen die direkten Duelle gegen unsere Konkurrenten gewinnen, etwas anderes zählt aktuell nicht.“
Wie auch für die gesamte Mannschaft, war auch für Natasha Kowalski der Saisonstart ein schwieriger. Bis Anfang November blieb die 22-Jährige ohne Scorerpunkt. „Der Anfang der Saison war für mich die schwierigste Situation bisher in diesem Verein“, kommentierte die Offensivspielerin ihre eigene Leistung. Doch genau wie beim gesamten Team, kam auch bei Kowalski mit dem Jena-Spiel die Wende. Mit ihrem Tor gegen die Mannschaft aus Thüringen sicherte die Angreiferin der SGS zuerst einen wichtigen Punkt, ehe sie in der nächsten Partie gegen Bayer Leverkusen mit ihrem goldenen Treffer zum 1:0 drei wichtige Zähler sichern konnte. „Meine Leistung in dieser Saison war in der zweiten Hälfte der Hinrunde deutlich besser und darauf kann ich aufbauen“, findet Kowalski.
Für das neue Jahr hat die SGS Essen mit Heleen Jaques eine neue Cheftrainierin eingestellt. Die ersten Einheiten mit der neuen Übungsleiterin verliefen aus der Sicht von Kowalski positiv. „Heleen hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Sie ist sehr klar in ihrer Spiel Idee und versucht das Beste aus uns rauszuholen“, meinte die Offensivspielerin.
In der Bundesliga steht die SGS derzeit auf Platz 13. Damit belegen sie derzeit den ersten direkten Abstiegsplatz. Eine Relegation wie bei den Herren gibt es nicht. Derzeit trennen die Essenerinnen von den Hamburgerinnen auf Platz 12 nur einen Punkt.
Im DFB-Pokal ist noch alles möglich! Im Pokal ist für uns mehr zu holen als in der Liga. Wir wollen nicht nur ins Finale, sondern diesmal auch den Pokal mit nachhause bringen.
Während es in der höchsten deutschen Spielklasse nur noch darum geht, nicht abzusteigen und den Klassenerhalt zu sichern, verfolgt Natasha Kowalski im DFB-Pokal der Frauen noch große Ziele. Dort steht im März das Viertelfinale zuhause gegen Werder Bremen auf dem Programm. Und in diesem Wettbewerb ist laut der Offensivspielerin „noch alles möglich!“. Dort sei für die Mannschaft „mehr zu holen als in der Liga“. Das Ziel ist klar: „Wir wollen nicht nur ins Finale, sondern diesmal auch den Pokal mit nachhause bringen.“









































