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·3. Oktober 2026
Nationalmannschaft, Hype, Eintracht: Was jetzt auf Ebnoutalib einprasselt

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Younes Ebnoutalib erlebt einen rasanten Aufstieg, der selbst seinen Klubcoach überrascht. Nach seinen ersten Einsätzen für die Nationalmannschaft ist der 23-Jährige zurück bei Eintracht Frankfurt, wo Adi Hütter den Angreifer bewusst abschirmen will.
AUGSBURG, DEUTSCHLAND – 27. September 2026: Younes Ebnoutalib von Deutschland reagiert während des Gruppenspiels der UEFA Nations League 2026/27 gegen Griechenland in der WWK Arena. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Der steile Weg von Younes Ebnoutalib bis ins Nationalteam hat bei Eintracht Frankfurts Adi Hütter für Staunen gesorgt. Nach dem 4:0 im Test gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig erklärte der Chefcoach am Freitagabend: „Das ist Wahnsinn. Als ich die Saisonvorbereitung gesehen habe, habe ich damit auch selbst nicht gerechnet, so ehrlich muss ich sein“.
Bundestrainer Jürgen Klopp hatte den Stürmer im Rahmen seines XXL-Castings für den ersten Abschnitt der außergewöhnlich langen Abstellungsperiode mit vier Nations-League-Partien in den DFB-Kader geholt. Ebnoutalib kam dabei beim 1:1 gegen die Niederlande sowie bei der 0:1-Niederlage gegen Griechenland zum Einsatz.
Nach dem Kaderwechsel im DFB-Team ist der Angreifer inzwischen wieder bei der Eintracht. Im Braunschweig-Test stand er zunächst auf dem Platz, wurde von Hütter aber zur Pause ausgewechselt. Grund dafür war laut dem Frankfurter Coach, „weil er ein bisschen kränklich war“.
Der Eintracht-Coach sieht seinen jungen Offensivspieler nun vor einer anspruchsvollen Phase. „Es prasselt viel auf ihn ein“, sagte Hütter und verwies auf die neue Aufmerksamkeit rund um den Nationalspieler: „Er kommt ins Nationalteam, großer Hype um ihn, das beschäftigt ihn. Das ist ja auch keine Normalität, dass es so schnell geht.“
Erst 2024 hatte Ebnoutalib noch in Gießen gespielt. Nun wird er von Jürgen Klopp trainiert. Für Hütter ist entscheidend, wie der Stürmer mit diesem Tempo und dem wachsenden medialen Interesse umgeht. „Wichtig ist, dass ihn das mehr beflügelt als beschäftigt“, betonte der Frankfurter Übungsleiter. „Aber er ist ein cleverer Junge, er weiß das richtig einzuordnen.“
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