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·24. Februar 2026
"Nein, nein, der geht raus": RefCam liefert spannende Einblicke

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·24. Februar 2026

Beim Verfolgerduell zwischen 1860 München und Hansa Rostock trug Schiedsrichter Luca Jürgensen am Sonntag eine RefCam, die spannende Einblicke liefert – auch zur Elfmeterszene.
Viele intensive Zweikämpfe und Duelle sowie ein umstrittener Elfmeter: Das Spiel zwischen den Löwen und der Kogge hatte am Sonntag einiges zu bieten. Immer wieder ging es auf dem Platz heiß her, auch Diskussionen nach Zweikämpfen lagen an der Tagesordnung, wie die RefCam zeigt. "Ihr könnt reden, das finde ich voll angenehm, aber nicht immer drei, vier Leute. Das ist von zu vielen Seiten", richtete sich Jürgensen nach einem Duell im Mittelfeld an die Spieler beider Teams, die anschließend auf ihn zugegangen waren. Bekanntlich darf nur der Kapitän während der Partie das Gespräch mit dem Schiedsrichter suchen.
Einen spannenden Einblick lieferte die RefCam auch zur spielentscheidenden Szene, dem Elfmeter für 1860 München in Minute 48. Denn wie die Bilder zeigen, konnte Jürgensen aus seiner Perspektive nicht erkennen, ob Ahmet Gürleyen den Arm zur Vergrößerung der Körperfläche eingesetzt hatte. Hansa-Kapitän Marco Schuster hatte nach dem Elfmeterpfiff vehement protestiert: "Sein Arm ist am Körper, das ist keine Vergrößerung." Jürgensen entgegnete jedoch: "Nein, nein, der geht raus." Offenbar hatte er Rücksprache mit seinem Linienrichter gehalten, doch auch dieser hatte keine gute Sicht, da sich Gürleyen vom Ball weggedreht hatte.
Nur in den TV-Bildern von der anderen Seite war zu sehen, dass der Arm angelegt war und es somit keinen Elfmeter hätte geben dürfen. Das stellte auch liga3-online.de-Experte Babak Rafati in seiner Analyse heraus. Jürgensen selbst äußerte sich nach der Partie nicht. Im Vorfeld des Spiels hatte er gesagt: "Ich hoffe, dass ich Einblicke und Verständnis für die Arbeit als Schiedsrichter schaffen kann. Die Zuschauer, Schiedsrichter und Spieler sollen einen Einblick bekommen wie das aus meiner Perspektive aussieht. Die verschiedenen Positionen auf dem Platz sollen klar werden, und wie schwierig das dann manchmal ist."









































