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·10. März 2026
Nerven verloren? Ulm trennt sich von Geschäftsführer Schwarz

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·10. März 2026

Der SSV Ulm 1846 verliert im Abstiegskampf die Nerven und trennt sich von Geschäftsführer Stephan Schwarz. Der ehemalige Chefscout des TSV 1860 hatte erst vor ein paar Monaten seinen Job im Schwabenland begonnen – aufgrund der angespannten sportlichen Situation beendete man im „gegenseitigen Einvernehmen“ den Arbeitsvertrag.
Die Ulmer schrieben in ihrer Stellungnahme: „Grund dafür sind unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Entwicklung sowie die strategische und inhaltliche Ausrichtung des SSV Ulm 1846 Fußball in der Zukunft. Stephan Schwarz war seit dem 01.12.2025 Geschäftsführer der Spatzen. Nun endet seine Zeit in Ulm auf eigenen Wunsch, nachdem die Ansichten über Gegenwart und Zukunft nicht mehr in ausreichendem Maß übereinstimmten. In den kommenden Wochen werden die beiden Vorstände Dominik Schwärzel und Robert Holzer die Geschäfte der SSV Ulm 1846 Fußball GmbH & Co. KGaA übergangsweise führen und gleichzeitig mit der erforderlichen Sorgfalt und Ruhe die Position der Geschäftsführung neu besetzen.“
Ulms Vorstandsvorsitzender Dominik Schwärzel erklärt: „Wir haben in den letzten Tagen und Wochen viele Gespräche geführt, die stets respektvoll und auf Augenhöhe waren. Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine Zusammenarbeit in der Zukunft für beide Seiten nicht mehr sinnvoll ist und haben uns deshalb auf eine sofortige Trennung geeinigt. Ich möchte mich bei Stephan Schwarz für seinen Einsatz bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Wir werden in den nächsten Wochen nun mit einem klaren Profil, aber mit der nötigen Ruhe eine Lösung erarbeiten, mit der wir unseren Klub in die Zukunft führen.“
Und Schwarz sagt: „Ich möchte mich bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, dem Trainerteam, der Mannschaft und der Geschäftsstelle für die intensive Zusammenarbeit bedanken. Unsere Vorstellungen für die Zukunft gingen leider auseinander, sodass dieser Schritt der richtige für alle ist. Dem Verein und der Mannschaft wünsche ich nur das Beste.“Der Kader wurde im Winter eigentlich sinnvoll verstärkt, doch Trainer Pavel Dotchev, der vor Schwarz beim SSV Ulm begonnen hatte, kann die Qualität bislang nicht abrufen. Ist Dotchev der nächste, der gehen muss?
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