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·16. April 2026

Neuanfang mit Ende: "Chance zu zeigen, dass wir da sind"

Artikelbild:Neuanfang mit Ende: "Chance zu zeigen, dass wir da sind"

Alles auf Null bei Fortuna Düsseldorf. Im Endspurt vertraut die Mannschaft auf die Entscheidungen von Alexander Ende, der im Kellerkracher mit dem 1. FC Magdeburg (Samstag, 13 Uhr) sein Debüt als F95-Cheftrainer geben wird. Der volle Fokus wurde ausgerufen - besonders im Defensivbereich.

"Zweikampf ist der Kern dieses Spiels"

Vor 32 Tagen beendete Dynamo Dresden die Amtszeit von Alexander Ende in Münster. Eine 0:6-Niederlage katapultierte den 46-Jährigen aus seiner ersten Zweitliga-Station - und geradewegs auf den Chefsessel von Fortuna Düsseldorf, wo Ende als Wunschlösung und Glückgriff im Saison-Endspurt gilt. Jetzt geht es ans Eingemachte, denn der Kellergipfel mit Magdeburg steht bevor. "Die ersten Tage waren sehr intensiv. Wir haben viele gute Gespräche geführt. Natürlich war es ein wichtiges Thema, in die Mannschaft reinzuhorchen und die Jungs nach ihrem Gefühl zu fragen", erklärte Ende in seiner ersten Spieltags-Pressekonferenz, was seine ersten Handlungen als F95-Coach waren. Denn der 46-Jährige legte viel Wert auf das Miteinander.


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"Entscheidend ist, dass die Mannschaft sich mit dem wohlfühlt, was wir auf dem Platz machen. Der enge Austausch ist mir sehr wichtig und dieses Feedback habe ich bekommen", führte Ende weiter aus. Und so überzeugte die Mannschaft auch auf dem Trainingsplatz. Der neue Cheftrainer versicherte: "Die Energie war vom ersten Tag an maximal da. Die Basics sind jetzt gefragt. Am Ende ist der Zweikampf der Kern dieses Spiels. Das ist im Fußball so und trotzdem erhoffe ich mir, dass Facetten, die wir uns in dieser Woche erarbeitet haben, sofort sichtbar sind."

"Das Puzzle müssen wir zusammensetzen"

Auf Christopher Lenz (Wadenprobleme), Christian Rasmussen (Muskelfaserriss), Jordy de Wijs (Rückenprobleme), Valgeir Lunddal, Tim Rossmann (Oberschenkelmuskelriss) und Hamza Anhari (Schulterverletzung) muss Ende bei seinem Debüt verzichten. Zudem sind Florent Muslija und Kenneth Schmidt langfristig aufgrund von Kreuzbandrissen im Lazarett. Die erste Aufstellung zeichnete sich bereits in den Gedanken des Cheftrainers ab. "Die besten Spieler werden spielen. Es ist mir egal, ob jemand 200 Bundesligaspiele gespielt hat oder aus der Regionalliga kommt", kündigte Ende an. "Es geht immer um die Passung und was wir am Wochenende auf den Platz bringen wollen. Wie spielt der Gegner und was passt dazu? Das Puzzle müssen wir zusammensetzen."

Torhüter Florian Kastenmeier wird das Team weiterhin als Kapitän auf das Spielfeld führen. Auch darüber hinaus machte sich Ende keine Sorgen um die Chemie in der Mannschaft. "Es ist sehr wertvoll, dass wir auf ein funktionierendes Team getroffen sind, das die Jungs schon kennt. Wir werden am Wochenende nicht nur die ersten Elf, sondern alle Jungs brauchen, die auch in der finalen Phase das Spiel vielleicht entscheiden können", so Ende. Im Fokus stand allerdings die Defensivarbeit, denn aufgrund von vier Niederlagen am Stück - in denen F95 insgesamt elf Gegentore kassierte - wäre ein Erfolgserlebnis im Kellerkracher wertvoll. "Das Wichtigste ist: Alle zusammen! Egal, ob wir früh pressen oder tiefer verteidigen: Wir müssen kompakt agieren und uns gegenseitig unterstützen", fasste Ende zusammen. "Ich glaube nicht, dass man erfolgreich ist, wenn man im negativen Denken unterwegs ist. Wir haben eine Chance zu zeigen, dass wir da sind."

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