„Neue Euphorie da“: HSV kann sich Wunschspieler wohl abschminken! | OneFootball

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·30. Juli 2026

„Neue Euphorie da“: HSV kann sich Wunschspieler wohl abschminken!

Artikelbild:„Neue Euphorie da“: HSV kann sich Wunschspieler wohl abschminken!

Der HSV hat in diesem Sommer bereits mehrere Neuzugänge unter Vertrag genommen. Ein weiterer sollte eigentlich Elias Baum werden.

Doch die Chancen auf einen Wechsel des Rechtsverteidigers in den Volkspark sind zuletzt deutlich gesunken. Dabei knüpfte der HSV schon früh in der Transferphase Kontakte zum 20-Jährigen und machte ihn als Wunschlösung für die rechte Schiene aus. Baum, der in der vergangenen Saison bei Eintracht Frankfurt kaum zum Zug kam, soll den Rothosen signalisiert haben, sich einen Wechsel vorstellen zu können. Ein Angebot im Bereich von drei bis vier Millionen Euro lehnte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche allerdings ab.


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Mittlerweile hat sich die Ausgangslage grundlegend verändert. Unter dem neuen Trainer Adi Hütter scheint Baum plötzlich eine deutlich größere Perspektive zu besitzen. Der Youngster überzeugte kürzlich im Testspiel gegen Trabzonspor (3:0) und genießt offenbar das Vertrauen des Coaches. So verwundert es nur wenig, dass die Eintracht auch die geplante Verpflichtung eines zusätzlichen Rechtsverteidigers auf Eis gelegt hat.

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Foto: IMAGO

HSV-Ziel Baum schwärmt von Hütter-Fußball

Baum selbst liefert aktuell ebenfalls wenig Hoffnung für einen Abschied aus Frankfurt. Im Trainingslager am Chiemsee zeigt sich der deutsche U21-Nationalspieler voller Vorfreude auf die neue Saison und schwärmt von den Bedingungen unter Hütter. „Persönlich fühle ich mich sehr, sehr frisch und mit neuer Energie“, erklärte Baum gegenüber Eintracht TV. Besonders die Stimmung innerhalb der Mannschaft beeindruckt ihn: „Es macht mit den Jungs großen Spaß.“

Auch die neue Spielidee des Trainers kommt dem dynamischen und offensivfreudigen Außenverteidiger entgegen. „Man merkt, dass eine neue Euphorie da ist“, sagte Baum und ergänzte: „Ich harmoniere sehr damit. Das ist das, was ich mag als Spieler, die Intensität reinzubringen.“ Besonders das aggressive Anlaufen passe zu seinem Stil: „Hohes Pressing ist meiner Meinung nach immer das Beste.“

An der Elbe dürfte man sich daher keine allzu großen Illusionen mehr machen, was einen Transfer anbelangt. Für Sportdirektor Claus Costa und Co. gilt es nun aller Voraussicht nach, eine passende Alternative zu identifizieren und diese von einem HSV-Wechsel zu überzeugen.

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