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·25. September 2026
Neue Griechenland-Generation fordert Deutschland: „Wir können mehr“

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Vor dem Duell am 27.9. gegen Deutschland: Griechenland tritt mit wachsendem Selbstbewusstsein gegen Deutschland an. Angeführt von Christos Tzolis setzt die Mannschaft von Ivan Jovanovic auf mutigen Offensivfußball statt auf den einstigen Defensivriegel.
LONDON, ENGLAND – 10. Oktober 2024: Griechenlands Nationaltrainer Ivan Jovanovic beobachtet das Geschehen während des Nations-League-Spiels gegen England im Wembley Stadium. (Foto: Ryan Pierse/Getty Images)
Beim Nations-League-Auftakt gegen Serbien bewiesen die Griechen bereits ihre Comeback-Qualitäten. Nun wartet am Sonntag um 20.45 Uhr in Augsburg die Auswahl von Jürgen Klopp, die Partie wird in der ARD übertragen.
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Christos Tzolis blickt dem nächsten Gegner ohne Nervosität entgegen. Der 24-Jährige lässt sich auch vom Namen Jürgen Klopp nicht beeindrucken und gab sich vor dem Duell mit der deutschen Nationalmannschaft demonstrativ zuversichtlich. „Optimistisch“ sei er, sagte der Offensivspieler, schließlich „wir spielen immer mit Selbstvertrauen.“
Wie sehr Tzolis diesen neuen Anspruch verkörpert, zeigte sich zuletzt in Belgrad. Beim 2:1 gegen Serbien leitete er in der 74. Minute die Wende ein, bevor Tassos Douvikas in der vierten Minute der Nachspielzeit den Sieg perfekt machte. Tzolis, der Fortuna Düsseldorf vor nicht allzu langer Zeit beinahe in die Bundesliga geführt hätte, ist inzwischen beim Premier-League-Giganten FC Arsenal aktiv und zählt dort wie im Nationalteam zu den prägenden Spielern.
Die talentierte griechische Generation will den sportlichen Aufstieg ihrer Auswahl vorantreiben. Auch Konstantinos Karetsas von Borussia Dortmund gehört mit seinen 19 Jahren zu diesem Kreis. Die Griechen wollen mehr als nur mithalten, im zweiten Spieltag der Gruppe 2 soll im Idealfall sogar der erste Sieg überhaupt gegen die DFB-Elf gelingen.
ZÜRICH, SCHWEIZ – 27. März 2018: Alexandros Tziolis von Griechenland im Länderspiel gegen Ägypten im Letzigrund-Stadion. (Foto: Robert Hradil/Getty Images)
Griechenland definiert sich längst nicht mehr über ein tiefes Abwehrbollwerk. Leichtfüßige Angriffe, Dribblings und kreative Offensivaktionen prägen den Ansatz unter Nationalcoach Ivan Jovanovic. Damit unterscheidet sich die aktuelle Mannschaft deutlich von jener Auswahl, die 2004 unter Otto Rehhagel mit enormer Willenskraft und defensiver Stabilität überraschend den EM-Titel holte. Dieser Triumph liegt inzwischen 22 Jahre zurück.
In Deutschland ist die Qualität des griechischen Nachwuchses ebenfalls bekannt. Borussia Dortmund wollte sie seit dem Sommer nutzen und mit Karetsas sowie Giannis Konstantelias ein technisch starkes Duo einsetzen. Konstantelias, 23 Jahre alt und bislang 18-mal für Griechenland im Einsatz, zog sich allerdings schon zum Saisonstart einen Kreuzbandriss zu. Seine Rückkehr in die Nationalmannschaft wird deshalb noch mehrere Monate dauern.
Auch ohne den Offensivdribbler sieht Tzolis genügend Potenzial im Kader. Griechenland habe „viel Qualität“, betonte er, „und müssen das auf dem Platz zeigen.“ Gegen Deutschland wird jedoch ein anderer Spielplan nötig sein als gegen Serbien. „Die Deutschen sind qualitativ stärker als Serbien, deshalb werden wir das Spiel anders angehen“, erklärte Tzolis.
Entscheidend sei, keine einfachen Gegentreffer zuzulassen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben. Zugleich müsse Griechenland im Angriff „viele Chancen kreieren“ und vor dem Tor „etwas effektiver“ auftreten. Dann könnte die neue Griechen-Generation der deutschen Mannschaft das Leben in Augsburg erheblich erschweren.
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