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·16. September 2026
Neue Namen für die Nationalmannschaft: Diese Spieler drängen in Klopps DFB-Kader

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Jürgen Klopp benennt am Donnerstag seinen ersten Kader als Bundestrainer. Weit über 70 Spieler stehen auf der internen Liste – ein XXL-Aufgebot, das für die vier anstehenden Nations-League-Partien auf 23 Akteure komprimiert werden muss. Freiburg drängt massiv in die Auswahl, auf der rechten Abwehrseite zeichnet sich eine klare Lösung ab, im defensiven Mittelfeld und im Sturm herrscht Überangebot, während Jamal Musiala und Florian Wirtz noch nicht ihre Topform gefunden haben. Welche Spieler sind offenbar nominiert?
HOUSTON, USA – 14. Juni 2026: Jürgen Klopp besucht das WM-2026-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Deutschland spielt in der UEFA Nations League 2026/27 in der Gruppe A2 gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien. Vier der sechs Gruppenspiele stehen schon im September und Oktober an, alle vier laufen live im Free-TV.
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Die Torhüter-Frage ist neu gemischt. Marc ter Stegen, lange als Neuer-Ersatz abgeschrieben, spielt sich bei Ajax Amsterdam wieder in den Fokus und gilt als Favorit auf die Nummer 1 zum Lehrgangsauftakt. Alexander Nübel liefert bei Besiktas Istanbul beeindruckende Zahlen: elf Pflichtspiele, nur fünf Gegentore, sechsmal zu null. Finn Dahmen (Augsburg) mischt in der Bundesliga oben mit und war bereits im September nominiert.
Matthias Ginter (Freiburg) liefert als Assistgeber (drei Vorlagen) die besten Argumente für ein DFB-Comeback nach der WM-Enttäuschung. Waldemar Anton (Dortmund) und Jonathan Tah (Bayern) stehen für Stabilität und Passqualität. Die jungen Innenverteidiger Karim Coulibaly (Straßburg) und Max Rosenfelder (Freiburg) konnten sich bislang kaum empfehlen. Thilo Kehrer (Monaco/Ajax) und Robin Koch (Frankfurt) schwanken in der Form. Yann Bisseck (Inter) ist offenbar wieder dabei.
Die jahrelange Problemzone rechts hinten könnte sich durch Philipp Treu (Freiburg) lösen. Der 25-Jährige führt die Bundesliga-Zweikampfquote an (91,7 Prozent) und führte bereits ein „cooles Gespräch“ mit Klopp per Facetime. Damit könnte Joshua Kimmich ins defensive Mittelfeld rücken. Links hinten überzeugt Hennes Behrens (Augsburg) in starker Frühform. Das Leipziger Trio Ridle Baku, David Raum und Benjamin Henrichs zeigt defensive Mängel. Elias Baum (Frankfurt) steigert sich nach Systemumstellung.
Klopp will seine 4-3-3-Grundordnung beibehalten. Joshua Kimmich rückt voraussichtlich auf die Sechs. Pascal Groß (Premier League) und Anton Stach (Leeds United, ungeschlagen) liefern konstante Leistungen. Felix Nmecha (Dortmund) arbeitet sich aus dem Formtief heraus. Aleksandar Pavlovic (Bayern) bleibt gesetzt. Felix Keidel (Elversberg) löst seine Aufgaben im defensiven Mittelfeld bemerkenswert. Robert Andrich (Leverkusen) verlor den Stammplatz, Tom Bischof (Bayern) nutzt erhöhte Einsatzzeiten noch nicht für Spitzenleistungen – ihm fehlt Dynamik nach vorn.
Zehn Kandidaten, Durchschnittsalter 22,6 Jahre. Brajan Gruda (Leipzig) ist Dreh- und Angelpunkt, Nadiem Amiri (Mainz, 29) liefert die besten Scorerwerte (vier Punkte). Anton Kade (Augsburg) startete stark, fällt aber verletzt aus. Florian Wirtz (Liverpool) agiert engagiert mit vielen progressiven Pässen, aber ohne finales Produkt. Bei Jamal Musiala (Bayern) steht das größte Fragezeichen: nach zwei Zusammenbrüchen in der Vorbereitung erst ein Tor gegen Bodö/Glimt. Klopp hatte betont, Musialas Gesundheit habe Priorität.
Karim Adeyemi (Barcelona) erlebt seit seinem Wechsel einen Leistungssprung: vier Scorerpunkte in der Champions-League-Offensive der Katalanen, darunter ein Traumtor gegen Feyenoord. Derry Scherhant (Freiburg) bereits sieben Torbeteiligungen – fast die gesamte Vorsaison-Ausbeute. Kevin Schade (Brentford) drei Tore in vier Premier-League-Spielen. Said El Mala und Lennart Karl (Bayern) als Shooting-Stars der Vorsaison zeigen erste Ansätze. Jamie Leweling (Stuttgart) und Leroy Sané (Galatasaray) laufen der Form hinterher.
Niclas Füllkrug (Bremen) knüpft an seine WM-2022-Form an. Tim Lemperle (Köln) bietet als mitspielender Stürmer ein Profil à la Roberto Firmino. Phillip Tietz (Mainz) führt mit sieben Pflichtspieltreffern die deutsche Torjägerliste an. Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib (Frankfurt) kommen gemeinsam auf neun Saisontore. Paris Brunner (Monaco, fünf Tore) fällt durch einen provokanten Jubel negativ auf. Kai Havertz (Arsenal) überzeugt weiter, Nicolò Tresoldi (Brügge) trifft auch in der Champions League – und wäre für Italien spielberechtigt. Deniz Undav, Maximilian Beier und Nick Woltemade (Juventus) suchen noch ihre Form. Tim Kleindienst (Gladbach) nach einjähriger Verletzungspause mit desaströsem Saisonstart, zuletzt Platzverweis gegen Freiburg.







































