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·7. September 2026
Neue Option für Jürgen Klopp: Top-Talent entscheidet sich für den DFB

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·7. September 2026

Jürgen Klopp wird am 17. September seinen ersten Kader benennen. Der neue Bundestrainer deutete bereits Überraschungen an. Aufgrund eines Verbandswechsels bietet sich dem langjährigen Liverpool-Coach bald eine neue Option.
Louey Ben Farhat (20) hat sich gegen Tunesien und für Deutschland entschieden. Der Offensivspieler, der schon zwei A-Länderspiele für den nordafrikanischen Verband bestritt, könnte schon in der kommenden Länderspielpause für Deutschland auflaufen.
Nach Informationen von Transfermarkt hat der in Waiblingen geborene Offensivspieler den Verbandswechsel vollzogen. Möglich war dieser Schritt nur, weil Ben Farhat auf eine WM-Teilnahme mit Tunesien verzichtete – ein Einsatz beim Turnier hätte ihn dauerhaft an den nordafrikanischen Verband gebunden.
Der Verbandswechsel eröffnet nicht nur der deutschen U21, sondern Nationaltrainer Jürgen Klopp (57) eine neue Option. Ben Farhat kann sowohl als Halbstürmer als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Geht die Entwicklung des KSC-Talents so rasant weiter wie in den vergangenen Monaten, dürfte Klopp ihn auf dem Zettel haben.
Tunesiens WM-Trainer Sabri Lamouchi hätte Ben Farhat gerne im Kader gehabt, doch der Karlsruher sagte ab und verwies auf die Belastung nach einem Mittelfußbruch, der ihn in der Hinrunde vier Monate außer Gefecht gesetzt hatte.
Lamouchi reagierte deutlich: "Das ist respektlos. Die Sache ist erledigt!" Er habe vom Vater des Spielers eine Absage erhalten, danach sei niemand mehr erreichbar gewesen, schimpfte Lamouchi, der noch während der Gruppenphase nach einem 1:5 gegen Schweden von seinen Aufgaben entbunden wurde.
Auf Klubebene bleibt Ben Farhat für alles beim Alten. Seine Transferrechte gehören seit dem 1. September 2026 zwar dem SC Freiburg, der 7,5 Millionen Euro Ablöse an den Karlsruher SC zahlt, der Youngster spielt aber auf Leihbasis noch ein weiteres Jahr in Baden.
In dieser Saison stehen für den KSC vier Einsätze, 178 Minuten und eine Vorlage zu Buche. In der Vorsaison waren es 20 Partien mit sechs Toren und zwei Assists. Neben dem SC Freiburg buhlten zahlreiche weitere Vereine um den Youngster, unter anderem Eintracht Frankfurt.
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