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·30. September 2026

Neue Strukturen: Was sich beim DFB-Team in „Kader 2“ ändert

Artikelbild:Neue Strukturen: Was sich beim DFB-Team in „Kader 2“ ändert

Zwei Spiele hat die DFB-Elf unter Bundestrainer Jürgen Klopp schon absolviert, nur einen Punkt eingefahren. Jetzt geht es am Donnerstag gegen Serbien wieder um einen Erfolg, ehe das vierte Spiel in der Nations League, das Rückspiel gegen Griechenland, auf dem Programm steht. 

Vor diesen beiden Spielen tauschte der Bundestrainer seinen Kader einmal fast komplett aus. Genau das wurde auch vorher so angekündigt. Statt Spielern wie Joshua Kimmich, Felix Nmecha oder Karim Adeyemi sollen jetzt Aleksandar Pavlovic, Said El Mala oder Nick Woltemade überzeugen.


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Es ist ebenfalls ein interessanter Kader. Einer, der die Möglichkeit bietet, dass Jürgen Klopp etwas ausprobieren kann. Aber eben auch einer, der nicht dafür sorgt, dass sich Dinge festigen oder einspielen. Das wurde aber bewusst so gewählt, damit Klopp möglichst viele Spieler einmal genauer unter die Lupe nehmen kann.

„Kader 2“ des DFB ist anders

Nun ist der zweite Kader aber ein wenig anders als der erste, ein paar Dinge unterscheiden sich. Nicht mal nur die Spielertypen, die jetzt ein wenig anders zusammengestellt sind. Es geht auch um die Struktur generell. Einige der Führungsspieler sind jetzt nicht mit dabei, die deutsche Mannschaft, die jetzt miteinander arbeitet, hat noch keine allzu klare Hierarchie.

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Foto: Getty Images

Natürlich gehören Waldemar Anton, Maximilian Mittelstädt, Serge Gnabry oder Florian Wirtz schon zu den Spielern, die ein wenig mitgemacht haben. Trotzdem sind hier viele junge Spieler mit dabei auch auch junge Spieler, die den Anspruch haben, sich nachhaltig zu beweisen.

Ein Unterschied zum ersten Kader ist, dass die Spur Unbekümmertheit dieses Mal noch größer ausfällt. Spieler wie Lennart Karl oder Said El Mala haben nicht nur nichts zu verlieren, sie bringen auch viel Selbstvertrauen mit, wollen zocken, auf der großen Bühne glänzen.

Der psychologische Effekt

Und dann wären da ja auch noch die Vorzeichen. Der erste Kader hat nicht brillant abgeliefert. Es gab einige gute Momente, aber viel Stückwerk. Das wissen die Spieler, die jetzt zum Einsatz kommen. Sie wissen, dass sie sich mit zwei Spielen, die gut laufen, im Zweifel einen kleinen Vorsprung erarbeiten können.

Deswegen dürfte die Motivation, die ohnehin schon groß war, noch einmal etwas größer sein. Hinzu kommt auf der psychologischen Ebene, dass die deutschen Spieler, die jetzt zum Einsatz kommen, weitgehend noch nicht dabei waren, als es die Negativerlebnisse gab. All diese Komponenten sind es, die für eine ganz neue Ausgangslage sorgen.

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