Nur die Raute
·2. Juni 2026
Neue Ticketregelungen: Darauf müssen sich HSV-Fans einstellen!

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·2. Juni 2026

Die Ticketpreise sorgten beim HSV in der jüngeren Vergangenheit für teils hitzige Diskussionen. Zur neuen Saison nimmt er kleine Anpassungen vor.
So erhöhen sich die Dauerkartenpreise nur in einigen Kategorien geringfügig. Im seitlichen Unterrang der Ost- und Westtribüne wächst der Preis von 745 auf 748 Euro, im dortigen Oberrang von 592 auf 616 Euro und im Oberrang der Nord- und Südtribüne von 340 auf 351 Euro an. „Wir vollenden nun die zur vergangenen Saison eingeführte Preislogik, bei der die einzelnen Preiskategorien in einem stringenten Abstufungsverhältnis zueinanderstehen“, so der als Direktor Recht und Organisation tätige Dr. Philipp Winter.
Cornelius Göbel, Direktor Fans, Kultur und Nachhaltigkeit, fügte an, dass der HSV „gerade im Vergleich zu anderen fanrelevanten Clubs ein weiterhin sehr maßvolles und bewusst verantwortungsvoll gestaltetes Preisniveau“ vorweisen kann. „Im Stehplatzbereich werden nach wie vor 14 Euro pro Spiel gezahlt. Mehr als die Hälfte aller Dauerkarten liegt bei weniger als 21 Euro pro Spiel, und insgesamt ermöglichen drei Viertel aller ausgegebenen Dauerkarten einen Stadionbesuch für unter 30 Euro pro Partie“, führte er weiter aus.

Foto: Getty Images
Leicht verschärft wird zukünftig die Dauerkarten-Nutzungsquote. Jeder Inhaber muss 13 statt zwölf Heimspiele besuchen, um auf sein Abo über das Saisonende hinaus weiter zurückgreifen kann. „Die Dauerkarte beim HSV ist inzwischen ein knappes Gut geworden. Gleichzeitig gibt es sehr viele Menschen, die seit Jahren darauf hoffen, regelmäßig ins Stadion zu kommen. Daraus entsteht auch eine Verantwortung für einen möglichst fairen Umgang mit dieser Nachfrage“, erklärte Göbel die Maßnahme.
Den Fans ist es dabei weiterhin gestattet, die Dauerkarte im privaten Umfeld weiterzugeben. Darüber hinaus werde die Weitergabe innerhalb der offiziellen HSV-Ticketbörse auf die Nutzungsquote angerechnet, was bislang nicht der Fall war: „So verhindern wir, dass Plätze leer bleiben und bieten mehr HSVern die Chance auf einen Stadionbesuch. Gleichzeitig verhindern wir dadurch den Weiterverkauf auf dem ungeregelten Zweitmarkt und schaffen mehr Fairness und Sicherheit für alle Beteiligten.“
Bei einzelnen Spielen gibt es keine Preiserhöhungen, wobei Winter nochmals darauf verwies, dass es möglich wäre, „gerade in den oberen Preiskategorien deutlich höhere Preise aufzurufen und damit zusätzliche Erlöse im Millionenbereich zu generieren“. Für den HSV sei „das Public-Ticketing kein Bereich der reinen Erlösmaximierung“. Daher werde in der Kategorie A keine Tageskarte für mehr als 89 Euro verkauft werden.
Neben der Kategorie A wird es zur neuen Saison nur noch zwei statt vier Kategorien geben. „Die bisher günstigste Kategorie E bleibt preislich identisch und wird künftig zur neuen Kategorie C. Dazwischen verdichten wir die Kategorien B, C und D der vergangenen Saison zu einer einzelnen Kategorie B, die preislich genau zwischen der oberen und der unteren Spielkategorie liegt“, erklärte Winter. Damit wolle der HSV „weniger Komplexität“ schaffen, was mit Blick auf die ersten Fanreaktionen bislang auf Zustimmung stieß.
Foto: Getty Images







































