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·21. Juli 2026
Neue Wendung im Salah-Poker: Berater sorgt für Wirbel – Beşiktaş macht letztes Angebot

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Der Transferpoker um Mohamed Salah wird immer wilder. Nachdem Beşiktaş-Präsident Serdal Adalı öffentlich eine angebliche Provisionsforderung von 35 Prozent kritisiert hatte, soll Salahs Berater den Ägypter nun auch bei Galatasaray angeboten haben, der türkische Meister habe jedoch kein Interesse gezeigt. Gleichzeitig startet Beşiktaş nun offenbar einen letzten Versuch.
Eigentlich schien Mohamed Salah bereits auf dem Weg zu Beşiktaş zu sein. Der 34-Jährige soll sich mit den Schwarz-Weißen grundsätzlich über einen Wechsel verständigt haben. Danach gerieten die Verhandlungen allerdings ins Stocken. Der Grund liegt nach Angaben von Serdal Adalı nicht beim Spieler selbst. Vielmehr habe Salahs Berater Ramy Abbas seine finanziellen Forderungen nach den ersten Berichten über eine Einigung drastisch erhöht. Die verlangte Provision soll am Ende bei rund 35 Prozent gelegen haben. Eine solche Forderung komme für Beşiktaş nicht infrage, stellte der Präsident klar. Gleichzeitig erklärte Adalı, dass Salah möglicherweise selbst nichts von den zusätzlichen Millionenforderungen wisse.
Berater soll Salah Galatasaray angeboten haben
Nun kommt noch eine neue Behauptung hinzu. Nach Informationen der türkischen Zeitung "Takvim" soll Abbas seinen Klienten inzwischen auch Galatasaray angeboten haben. Der amtierende Meister habe dem Berater allerdings mitgeteilt, dass derzeit kein Interesse an einer Verpflichtung Salahs bestehe. Konkrete Gespräche zwischen Galatasaray und der Spielerseite soll es demnach nicht gegeben haben. Eine Bestätigung des Klubs liegt bislang nicht vor, somit bleibt das Angebot an Gala erstmal nur ein Gerücht. Immer bestens informiert bleiben – im LIGABlatt-TransferCenter!
Beşiktaş legt offenbar letztes Angebot vor
Trotz des Streits hat Beşiktaş den Transfer offenbar noch nicht aufgegeben. Laut weiteren türkischen Medien soll Serdal Adalı dem Berater ein letztes Angebot unterbreitet haben. Demnach wäre der Klub bereit, eine Vermittlungsprovision von zwölf Prozent zu akzeptieren. Von der zuvor angeblich geforderten Beteiligung in Höhe von 35 Prozent wäre das allerdings weit entfernt. Beşiktaş erwartet laut dem Bericht spätestens am Mittwoch eine Entscheidung. Sollte die Spielerseite den neuen Bedingungen zustimmen, könnte der Transfer doch noch abgeschlossen werden.
Salahs Zukunft bleibt völlig offen
Salah selbst hat sich zu den jüngsten Entwicklungen bislang nicht öffentlich geäußert. Auch sein Berater hat weder die von Adalı genannte Provisionsforderung noch das angebliche Angebot an Galatasaray bestätigt. Damit bleibt die Zukunft des ehemaligen Liverpool-Stars weiter offen. Beşiktaş arbeitet offenbar noch immer an einer Lösung, setzt dem Deal finanziell dem Vernehmen nach aber klare Grenzen. Sollte Abbas auf seinen Forderungen bestehen, dürfte der bereits weit fortgeschrittene Transfer endgültig scheitern.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images







































