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·8. April 2026
Neue WM 2026 Trikots von Nike – Probleme im Schulterbereich – Frankreich, England und Uruguay betroffen

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Nike muss kurz vor der WM 2026 einen unerwarteten Rückschlag bei seinen neuen WM 2026 Trikots verkraften. Bei jüngsten Testspielen von Frankreich, England und Uruguay fiel eine auffällige Wölbung entlang der Schulternaht auf, die den neuen Kits ein sichtbares Schönheitsproblem beschert.

Federico Valverde von der uruguayischen Nationalmannschaft beim Länderspiel gegen England am 27. März 2026 im Wembley Stadium in London. Der Real-Madrid-Profi war eine der Schlüsselfiguren Uruguays in dem Freundschaftsspiel gegen die Three Lions. Foto: Julian Finney / Getty Images Europe
Der Guardian spottete sogar, Uruguays Profis hätten ausgesehen wie „Shredder“, der Bösewicht aus den Teenage Mutant Ninja Turtles. Auf Nachfrage der britischen Zeitung räumte Nike den Mangel ein und erklärte, die Spielleistung sei nicht betroffen – wohl aber die Optik.
In seiner Stellungnahme sprach der US-Sportartikelhersteller von einem „kleinen Problem mit unseren Nike-Nationaltrikot-Kits“, das vor allem im Bereich der Schulternaht sichtbar geworden sei. Wörtlich hieß es: „Die Leistung ist nicht beeinträchtigt, aber die Gesamtästhetik ist nicht so, wie sie sein sollte.“
Nach Angaben des Guardian befindet sich Nike inzwischen in Gesprächen mit den Partnerverbänden und Zulieferern. Ob und wie sich der Fehler beheben lässt, wird derzeit geprüft – allerdings dürfte die Korrektur mit erheblichem Aufwand verbunden sein.

Die uruguayische Nationalmannschaft stellt sich am 31. März 2026 im Allianz Stadium in Turin vor dem Länderspiel gegen Algerien zur Teamaufstellung auf. Foto: Valerio Pennicino / Getty Images Europe
Der Zeitdruck ist beträchtlich, denn bis zur WM in den USA, Mexiko und Kanada bleibt kaum noch Spielraum. Das Turnier läuft vom 11. Juni bis 19. Juli, erstmals soll bei einer Weltmeisterschaft in den sogenannten „Aero-FIT“-Trikots von Nike gespielt werden, die über eine spezielle Kühl-Technologie verfügen.
Nike betonte zugleich seinen eigenen Anspruch und räumte ein, diesem diesmal nicht gerecht geworden zu sein: „Wir legen stets höchste Maßstäbe an uns und unsere Produkte an, und dieses Mal wurden wir diesen nicht gerecht“, schrieb das Unternehmen. Man arbeite unter „Hochdruck daran, dies für Spieler und Fans wiedergutzumachen, denn jedes Trikot sollte die Sorgfalt, Präzision und den Stolz widerspiegeln, die der Fußball verdient“.

Cole Palmer von der englischen Nationalmannschaft beim Länderspiel gegen Uruguay am 27. März 2026 im Wembley Stadium in London. Der Chelsea-Profi stand im Kader der Three Lions bei dem Freundschaftsspiel im ausverkauften Nationalstadion. Foto: Julian Finney / Getty Images Europe
Für den Deutschen Fußball-Bund hat die Panne dennoch keine unmittelbaren Folgen. Der DFB wird zwar ab 2027 von Nike ausgerüstet, bei der WM im kommenden Sommer läuft die deutsche Mannschaft aber noch in den Trikots des langjährigen Ausrüsters adidas auf.
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