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·29. Juni 2026

"Neuen Mut geben": Frankreich will für Deschamps spielen

Artikelbild:"Neuen Mut geben": Frankreich will für Deschamps spielen

Didier Deschamps ist nach der Beisetzung seiner Mutter zurück im WM-Camp. Vor dem Achtelfinale gegen Schweden warnt er vor Selbstüberschätzung.

Nach seinem privaten Schicksalsschlag sieht Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Fußball-WM in gewisser Weise als Ablenkung. "Es ist gut, den Kopf beschäftigt zu haben. Ich habe meine Arbeit wieder aufgenommen", sagte der 57-Jährige, nachdem er zur Beisetzung seiner verstorbenen Mutter nach Frankreich geflogen war und dadurch das letzte Vorrundenspiel gegen Norwegen (4:1) verpasst hatte: "Es geht mir gut, ich bin wieder hier."


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Seit Samstag ist Deschamps zurück im Teamcamp in den USA. Adrien Rabiot betonte, dass die traurige Nachricht auch "ein Schock" für die Mannschaft gewesen sei. "Wir sind froh, dass er wieder bei uns ist. Es ist nicht einfach, unter solchen Umständen trauern zu müssen", sagte der Mittelfeldspieler vor dem Sechzehntelfinale am Dienstag (23.00 Uhr MESZ/MagentaTV) gegen Schweden: "Die ganze Gruppe hält zusammen. Wir wissen, was er gerade durchmacht, und wir werden versuchen, ihm etwas Trost und neuen Mut zu geben."

Die Arbeit während des weiteren Turniers werde Deschamps helfen, "für eine Weile auf andere Gedanken zu kommen - es wird ihm guttun", meinte Rabiot. Der Trainer, der sein Amt nach 14 Jahren an der Spitze des französischen Nationalteams im Anschluss an die WM niederlegen wird, sei zwar "sehr betroffen", Deschamps versuche aber, "es sich möglichst wenig anmerken zu lassen, um nichts Negatives auf die Mannschaft zu übertragen", sagte Rabiot.

Deschamps legte den Fokus auf die K.o.-Phase. Nach drei Siegen in drei Gruppenspiele beginne das Turnier "wieder bei null". Schweden habe "nichts zu verlieren und kann uns Probleme bereiten", warnte er vor dem Duell im Finalstadion von East Rutherford und forderte einen "seriösen" Auftritt: "Wir haben Selbstvertrauen, aber keine Selbstüberschätzung. Wir dürfen nicht glauben, dass wir einfach aufs Spielfeld gehen und die Spiele gewinnen werden."

Marcus Thuram und N'Golo Kanté, die bei dieser WM bislang keine große Rolle beim Weltmeister von 2018 spielten, fehlen Frankreich verletzt.

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