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·2. Oktober 2026
Neuendorf warnt vor Antisemitismus auf „erschreckendem Niveau“

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DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat sich besorgt über die Situation jüdischer Menschen in Deutschland geäußert und den Fußball in die Verantwortung genommen. Anlass war ein Treffen mit Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, nach dem deutschen Nations-League-Sieg gegen Serbien.

FRANKFURT AM MAIN, DEUTSCHLAND – 24. Juli 2026: (v. l.) Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Jürgen Klopp, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, und Hans-Joachim Watzke, Vizepräsident des DFB, posieren vor der DFB-Pressekonferenz auf dem DFB-Campus für ein Foto. (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
„Antisemitische Anfeindungen, Bedrohungen und Angriffe bewegen sich auf einem erschreckenden Niveau. Viele jüdische Menschen erleben Antisemitismus in ihrem Alltag, im öffentlichen Raum und in den sozialen Medien“, sagte Neuendorf. Immer mehr jüdische Menschen fühlten sich in Deutschland „nicht mehr sicher und nicht mehr wohl. Das dürfen wir niemals als Normalität akzeptieren“, forderte der DFB-Präsident. Er betonte zugleich die gesellschaftliche Rolle seines Sports: „Der Fußball erreicht Millionen Menschen. Daraus erwächst Verantwortung. Auf unseren Plätzen und in unseren Stadien, in unseren Vereinen und Verbänden darf kein Platz für antisemitische Hetze und Menschenfeindlichkeit sein.“
Charlotte Knobloch hatte am Vorabend auf Einladung des DFB das 2:0 der deutschen Mannschaft gegen Serbien im Stadion verfolgt. „Ich bewundere die Leidenschaft, den Ehrgeiz und die Fairness, die eine starke Mannschaft ausmachen. Das hat man gestern gesehen“, sagte die 93-Jährige. Sie dankte dem DFB und Neuendorf zudem „für das Engagement des deutschen Fußballs gegen Antisemitismus und Hass“.
Die Fakten im Überblick:







































