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·22. Mai 2026
Neuer-Comeback: Nagelsmann-Verhalten sorgt für Diskussionen

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·22. Mai 2026

Die Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft bleibt eines der dominierenden Themen rund um die WM 2026. Zwar bestätigte Julian Nagelsmann am Donnerstag offiziell, dass der Bayern-Keeper als Nummer eins ins Turnier gehen wird – doch nun sorgt ein neues Detail rund um das Gespräch mit Oliver Baumann für zusätzliche Diskussionen.
Denn offenbar lief die Kommunikation mit dem Hoffenheimer Torwart etwas anders ab, als es der Bundestrainer öffentlich dargestellt hatte.
Auf der Pressekonferenz zur Kaderbekanntgabe erklärte Nagelsmann, dass die Entscheidung für Neuer und gegen Baumann für den Hoffenheim-Keeper „ein Schlag“ gewesen sei. Gleichzeitig lobte der Bundestrainer die Reaktion des 35-Jährigen ausdrücklich. „Er hat gesagt, dass er die Mannschaft nie im Stich lassen würde“, betonte Nagelsmann.
Der DFB-Coach hob zudem hervor, dass Baumann trotz der schwierigen Situation professionell reagiert habe.

Foto: IMAGO
Doch laut BILD-Fußballchef Christian Falk soll Nagelsmann bei der Pressekonferenz nicht die komplette Kommunikation offengelegt haben.
Im Podcast Bayern Insider erklärte Falk: „Da hat er nicht alles erzählt.“ Besonders brisant: Demnach soll Nagelsmann Baumann die Entscheidung mit einem wichtigen Zusatz erklärt haben. „Ich habe gehört, er hat es Baumann mit einem Zusatz gesagt, und zwar für den Fall, solltest du verletzt sein. Das ist ein Unterschied, finde ich“, so Falk.
Dieses Detail sorgt deshalb für Diskussionen, weil Baumann laut mehreren Berichten bis Anfang der Woche davon ausgegangen sein soll, als Nummer eins zur WM zu reisen.
Der Hoffenheimer hatte die komplette WM-Qualifikation bestritten und galt intern lange als klare Lösung im deutschen Tor. Erst mit den verstärkten Gesprächen zwischen Nagelsmann und Neuer nahm die Entwicklung offenbar eine neue Richtung.
Nagelsmann verteidigte seine Entscheidung am Donnerstag dennoch deutlich. „Bei den Torhütern ist es so, dass die Hauptaufgabe darin liegt, die drei besten Torhüter zu nominieren“, erklärte der Bundestrainer.
Deshalb habe man sich entschieden, Neuer erneut anzufragen.
Besonders wichtig sei dabei nicht nur die sportliche Qualität gewesen. „Jeder weiß, was Manu für eine Aura hat und was er einem Team gibt“, schwärmte Nagelsmann.
Klar ist inzwischen: Der DFB plant fest mit dem Bayern-Keeper, der wohl im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart ausfallen wird, als Nummer 1 für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. „Wir planen mit ihm als Nr. 1 – mit dem Wissen, dass wir eine Weltklasse-1B-Lösung dabei haben“, stellte Nagelsmann klar.
Für Baumann bleibt damit trotz starker Leistungen nur die Rolle als Ersatzkeeper – eine Entscheidung, die in Fußball-Deutschland weiterhin intensiv diskutiert wird.
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