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·11. Juni 2026
Neuer in der Kritik? Torwart-Legende findet deutliche Worte

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·11. Juni 2026

Die Diskussion um Manuel Neuers WM-Nominierung reißt nicht ab. Während Kritiker das Alter und die Verletzungshistorie des Torhüters infrage stellen, erhält der Bayern-Keeper nun prominente Unterstützung – und zwar von einer Torwart-Legende, die selbst mit 40 Jahren Weltmeister wurde.
Die Diskussion um die Nominierung von Manuel Neuer für die Weltmeisterschaft sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Während Kritiker das Alter des 40-Jährigen und seine jüngsten Verletzungsprobleme als Argumente gegen einen Einsatz anführen, erhält der deutsche Nationaltorwart prominente Unterstützung von einer echten Legende des Weltfußballs.
Dino Zoff, der 1982 mit Italien im Alter von 40 Jahren selbst Weltmeister wurde, kann die Zweifel an Neuer nicht nachvollziehen, wie im Interview mit der „Sport Bild“ betonte. Für den heute 84-Jährigen steht fest: „Auf jeden Fall ist seine Nominierung richtig.“ Der frühere Weltklasse-Keeper verweist dabei auf seine eigenen Erfahrungen und sieht in Neuer weiterhin einen Torhüter auf höchstem Niveau.
Besonders die Auftritte des Bayern-Schlussmanns in der Champions League haben Zoff beeindruckt. „Weil Neuer selbst mit 40 Jahren noch ein außergewöhnlicher Torwart ist. Das hat er in den CL-Spielen gegen Real Madrid und Paris Saint-Germain doch unter Beweis gestellt“, erklärte der Italiener.
Für Zoff spielt das Alter auf der Torwartposition ohnehin eine geringere Rolle als auf anderen Positionen. Entscheidend seien vor allem mentale Stärke und Erfahrung. „Entscheidend ist der Kopf. Man muss mental bereit und stark sein. Und das ist Neuer“, betonte der Weltmeister von 1982.
Zwar musste Neuer zuletzt wegen wiederkehrender Wadenprobleme pausieren und verpasste die Testspiele gegen Finnland und die USA. Dennoch gilt er rechtzeitig zum WM-Auftakt gegen Curacao am Sonntag (19 Uhr) voraussichtlich als einsatzbereit.
Zoff hebt vor allem die Vielseitigkeit des Deutschen hervor. „Neuer hat das Torwartspiel über Jahre geprägt, er ist komplett“, lobte der ehemalige Nationalkeeper. Neben seinen Qualitäten auf der Linie und im Spielaufbau sei auch seine Ausstrahlung ein entscheidender Faktor. „Die gegnerischen Angreifer haben Respekt vor Neuer. Ein Torwart muss eine große Autorität ausstrahlen, das macht Neuer.“
Damit stellt sich die italienische Torwart-Ikone klar hinter den deutschen Routinier – und widerspricht den zahlreichen Kritikern der Neuer-Nominierung deutlich.







































