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·14. April 2026
Neuer Maradona-Prozess beginnt in Argentinien

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Mehr als fünf Jahre nach Maradonas Tod steht sein siebenköpfiges Ärzteteam erneut vor Gericht. Ihnen drohen bis zu 25 Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung.
Mehr als fünf Jahre nach dem Tod der argentinischen Fußballikone Diego Maradona beginnt am Dienstag in San Isidro ein neuer Gerichtsprozess. Rund 120 Zeugen sollen aussagen, es geht dabei wieder um die Frage, ob Maradonas Ärzteteam für seinen Tod verantwortlich ist. Das Verfahren soll voraussichtlich bis Juli andauern.
Maradona war am 25. November 2020 im Alter von 60 Jahren während seiner Reha nach einer Hirnoperation in seiner Privatresidenz gestorben. Offiziell wurden Herzversagen und ein akutes Lungenödem als Todesursache genannt. Sein siebenköpfiges Ärzteteam wurde später wegen der Umstände des Todes angeklagt.
Den ersten Prozess hatte das Gericht in San Isidro, nördlich von Buenos Aires gelegen, im Mai 2025 nach zweieinhalb Monaten für ungültig erklärt. Zuvor war Richterin Julieta Makintach aufgrund von Befangenheitsvorwürfen zurückgetreten. Mehrere Verteidiger hatten ihre Unparteilichkeit in Zweifel gezogen.
Die insgesamt sieben Angeklagten, darunter Maradonas damaliger Leibarzt Leopoldo Luque, müssen sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Als Höchststrafe im Falle eines Schuldspruchs stehen jeweils bis zu 25 Jahre Haft im Raum.
Alle Beschuldigten weisen die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurück. Die Verteidigung argumentiert, dass Maradona, der mit Kokain- und Alkoholabhängigkeit zu kämpfen hatte, eines natürlichen Todes gestorben sei.
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