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·6. April 2026
Neuer Name: Barca hat nächsten Italien-Verteidiger im Blick

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Der FC Barcelona schaut weiter nach Italien und hat wohl den nächsten Verteidiger auf dem Zettel. Mit Marco Palestra rückt ein bislang eher unauffälliger Name in den Fokus der Katalanen, die gezielt nach jungen, entwicklungsfähigen Lösungen für die rechte Seite suchen.
Wie Mundo Deportivo unter Berufung auf Transfer-Insider Nico Schira berichtet, war vor rund zwei Wochen ein Barca-Scout beim Serie-A-Spiel zwischen Cagliari und Napoli vor Ort. Dort wurde der 21-Jährigengenauer beobachtet.
Hintergrund des Interesses ist vor allem die Kaderstruktur bei den Katalanen. Während mit Alessandro Bastoni bereits ein Innenverteidiger aus der Serie A ganz oben auf der Wunschliste stehen soll, prüft Barca parallel auch Optionen für die Außenverteidigung. Besonders auf der rechten Seite könnte Bedarf entstehen. Etwa dann, wenn Joao Cancelo nicht dauerhaft gehalten werden kann. Aktuell fehlt eine klare Alternative zu Jules Kounde.
Genau hier passt Palestra ins Profil. Der 21-Jährige steht bei Atalanta unter Vertrag und ist aktuell an Cagliari verliehen. In dieser Saison kommt er auf 30 Pflichtspieleinsätze mit einem Tor und vier Vorlagen. Auffällig ist dabei vor allem seine Vielseitigkeit: Palestra ist mit einer Größe von 1,86 Metern gelernter Rechtsverteidiger, kann aber auch auf der linken Seite oder weiter vorne eingesetzt werden.

Foto: Getty Images
Zudem sammelte er zuletzt erstmals Erfahrungen in der italienischen Nationalmannschaft und gilt als eines der spannendsten Defensivtalente seines Jahrgangs. Entsprechend groß ist auch das Interesse aus anderen Topligen. Sollte Barcelona konkreter werden, wäre die Konkurrenz enorm. Neben Liverpool soll vor allem Inter Mailand intensiv an einer Verpflichtung arbeiten und bereits rund 35 Millionen Euro für einen möglichen Transfer eingeplant haben. Ein Wechsel könnte dabei auch indirekt mit einem Bastoni-Deal zusammenhängen.
Allerdings bleibt fraglich, ob Barcelona finanziell in der Lage ist, bei Palestra ernsthaft mitzubieten. Neben einem Innenverteidiger stehen auch ein Stürmer und mögliche weitere Baustellen im Kader auf der Agenda. Aktuell deutet daher vieles darauf hin, dass es sich erst einmal nur um eine Beobachtung handelt.









































