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·24. Mai 2026
Neuer Rechtsverteidiger für Heidenheim: Aufstiegsanwärter schnappt sich Verls Top-Spieler

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·24. Mai 2026

Der 1. FC Heidenheim hat sich frühzeitig auf der Außenbahn verstärkt und einen der auffälligsten Drittligaspieler der vergangenen Saison verpflichtet. Nach seinem Abschied vom SC Verl setzt ein dynamischer Rechtsverteidiger seine Karriere nun beim Bundesliga-Absteiger fort.
Von Verls Leistungsträger zum Langzeitprojekt in Heidenheim
Oualid Mhamdi war in den vergangenen eineinhalb Jahren einer der Schlüsselspieler beim SC Verl. In 46 Einsätzen für die Ostwestfalen war der 23-Jährige an 19 Treffern direkt beteiligt, allein in der jüngsten Saison sammelte er starke 18 Scorerpunkte – ein außergewöhnlicher Wert für einen Außenverteidiger. Seine Mischung aus Tempo, Technik und einem gefährlichen Abschluss machte ihn zu einem konstanten Offensivfaktor auf der rechten Seite.
Mit dem Wechsel nach Heidenheim unterschreibt Mhamdi nun einen langfristigen Vertrag bis 2030. Der Absteiger aus der Bundesliga sichert sich damit nicht nur einen perspektivreichen Abwehrspieler, sondern auch einen offensiv geprägten Flügelverteidiger, der das Spiel nach vorn deutlich beleben kann. Für Heidenheim ist der Transfer ein klares Signal, den Kader mit entwicklungsfähigen, aber bereits drittligaerprobten Spielern für den direkten Wiederaufstieg zu rüsten.
Mhamdis Schritt ist gleichzeitig ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Arbeit des SC Verl. Nach Berkan Taz (VfL Bochum), Timur Gayret (SC Paderborn) und Fynn Otto (1. FC Nürnberg) schafft nun bereits der vierte Spieler den Sprung in die 2. Bundesliga. Verl verliert damit einen weiteren Leistungsträger, bestätigt aber seinen Ruf als Sprungbrett für ambitionierte Profis.
Für Mhamdi selbst endet damit eine prägende Phase. Nach holprigem Start entwickelte er sich in Verl zu einem der besten Außenverteidiger der Liga und nutzte das Vertrauen des Vereins, um sein Leistungsmaximum abzurufen. Bevor der Fokus komplett auf Heidenheim und die 2. Liga übergeht, will sich der Defensivmann jedoch noch mit einem Erfolg im Westfalenpokal verabschieden – ein letzter Titel, der eine starke Zeit beim Sportclub sportlich abrunden würde.
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