Olympique-et-Lyonnais
·15. September 2026
Neuer Trainer, viele Neuzugänge: OL trifft auf Anderlecht im Umbruch

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·15. September 2026

Das hat bei ihm Erinnerungen geweckt. An diesem Montag hat Nicolas Puydebois in der Sendung "Tant qu'il y aura des Gones" in der Erinnerungskiste gekramt, als wieder über Anderlecht gesprochen wurde. Ein Verein, der für unseren Berater natürlich etwas Besonderes ist, denn auf dem Brüsseler Rasen bestritt er mit OL sein erstes Champions-League-Spiel. Das war 2003, und seither hat sich bei beiden Vereinen viel verändert. An diesem Mittwoch treffen am ersten Spieltag der Europa League nicht zwei Giganten des französischen und belgischen Fußballs aufeinander, sondern zwei Klubs auf der Suche nach altem Glanz. Während die Lage in Lyon längst bekannt ist, lohnt sich vor diesem ersten Europa-League-Spiel ein kurzer Blick auf die Situation bei Anderlecht.
Wie OL muss auch der belgische Klub mit einer langen Titelflaute leben. Nachdem Anderlecht die 2000er Jahre geprägt hatte, ist der Verein seit 2017 nicht mehr Meister geworden – damals gewann er auch seine letzten nationalen Titel. Das RSCA, das unter einer gewissen Instabilität leidet, muss sich in Belgien zudem einer immer stärkeren Konkurrenz stellen, insbesondere durch den Aufstieg von Union Saint-Gilloise, dem künftigen Gegner von OL, sowie durch Brügge und auch Gent, das trotz Schwierigkeiten weiterhin präsent ist. Deshalb entschied sich der Klub aus dem Westen Brüssels im Sommer dafür, auf ein Duo mit Ligue-1-Erfahrung zu setzen.
Auf dem Posten des Sportdirektors kam Antoine Sibierski von Troyes. "Er kam einige Monate vor dem Ende der vergangenen Saison, sodass er sich schon einleben konnte", sagte uns Florent Malice, der die Mauves für die Website Walfoot begleitet. "Er hatte einen intensiven Sommer mit 15 Abgängen und 11 Neuzugängen." Fast eine komplette Mannschaft wurde umgebaut, damit Anderlecht wieder ganz vorne mitspielen kann, doch die Wirkung lässt naturgemäß noch auf sich warten. "Es gibt Neuzugänge, von denen sich die Fans viel versprochen haben, und das beunruhigt inzwischen einige. Und das große Problem für Mittwoch ist, dass der beste Spieler (Ilías Koutsoupiás) nicht spielen kann, weil er nicht rechtzeitig für die Liste gemeldet werden konnte."
Ein harter Schlag für Vitor Bruno, der im Sommer gekommen ist und nun versucht, seine Spielideen umzusetzen. Der Portugiese war über viele Jahre als Co-Trainer an der Seite von Sergio Conceiçao, unter anderem bei Nantes, und kommt nach einer durchwachsenen Erfahrung bei Porto 2024-2025 nun zwei Jahre später nach Belgien, mit dem Ziel, dem Team seinen Stempel aufzudrücken. "Anderlecht setzte in den vergangenen Spielzeiten auf Übergangslösungen, die dann zu dauerhaften Lösungen wurden. Deshalb hat man sich entschieden, auf einen Trainer mit Ideen zu setzen. Ganz aufgegangen ist das bisher noch nicht", ergänzt der Spezialist für belgischen Fußball in "Tant qu'il y aura des Gones".
Der ehemalige Klub von Julien Duranville liegt derzeit auf dem siebten Platz der Liga und hat vor allem sein erstes Ziel erreicht: "sich für die Europa League zu qualifizieren, nachdem man das in den vergangenen Jahren verpasst hatte, insbesondere in der letzten Saison." Gegen OL dürfte sich Vitor Bruno logischerweise auf ein recht starkes defensives Fundament stützen. Auch wenn die Bilanz wegen der Qualität der Gegner relativiert werden muss, betont Florent Malice, dass Anderlecht "in sechs Spielen kein Gegentor kassiert hat, ein Beleg dafür, dass Bruno defensiv leichter Stabilität hineinbringen konnte als offensiv." Die Mauves verweigern sich dem Spiel nicht, haben aber "ein wenig Probleme mit dem Toreschießen", mit nur vier Treffern an sechs Spieltagen der Jupiler Pro League. Bleibt nur zu hoffen, dass ihnen die europäische Bühne nicht noch zusätzliche Ideen gibt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































