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·29. April 2026

Neuer verrät: So hat Bayern sich nach dem 2:5 zurückgekämpft

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Der FC Bayern hat im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain ein spektakuläres 4:5 kassiert – und dennoch überwiegt bei den Münchnern der Glaube an das Weiterkommen. Kapitän Manuel Neuer brachte die besondere Gefühlslage nach dem Spiel in der Mixed Zone treffend auf den Punkt.

„Ja, das Ergebnis ist halt wie ein… Eine 1:0-Niederlage, ist ja klar“, erklärte der 40-Jährige und verdeutlichte damit, wie die Mannschaft das Resultat einordnet. Trotz der vielen Gegentore sei die Ausgangslage klar: Nur ein Treffer Rückstand vor dem Rückspiel in der Allianz Arena.


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„Es war trotzdem natürlich viel los heute, viel Drama wieder“, so Neuer weiter. Gleichzeitig betonte er die verpasste Chance: „Es war dennoch drin gewesen, dass wir quasi egalisieren und ausgleichen. Aber das haben wir halt leider nicht mehr geschafft.“

Defensive wackelt – Offensive macht Hoffnung

Dass fünf Gegentore nicht spurlos an ihm vorbeigehen, machte Neuer ebenfalls deutlich. „Fünf Tore stören eine Defensive und ein Torwart natürlich, das ist klar“, sagte der Routinier.

Gleichzeitig relativierte er die eigene Verantwortung: „Man hat ja die Tore gesehen. Da war es halt schwer, einen zu halten.“ In einigen Szenen sei er zwar nah dran gewesen, „zweimal war es sehr knapp gewesen, wo ich eventuell drankomme“, doch insgesamt sei die Effizienz der Pariser entscheidend gewesen.

Neuer erkannte dabei auch die Stärken des Gegners an: „PSG ist auch eine sehr starke Kontermannschaft, eine sehr aktive Mannschaft.“ Dennoch stellte er klar: „Aber wir sind auch aktiv und wir sind auch immer jederzeit in der Lage Tore zu erzielen.“

Moral als Schlüssel für das Rückspiel



Besonders positiv bewertete der Bayern-Kapitän die Reaktion seiner Mannschaft nach dem zwischenzeitlichen 2:5-Rückstand. „Wir haben wirklich Moral bewiesen, sind gut zurückgekommen“, erklärte er.

Ein Einbruch sei für ihn zu keinem Zeitpunkt ein Thema gewesen: „An einen Einbruch habe ich wirklich nicht gedacht.“ Stattdessen habe man auf dem Platz immer wieder versucht, sich gegenseitig zu pushen. „Es sind zwei, drei Worte. Da geht es auch mehr um die Körpersprache und um zu zeigen, dass wir jetzt nicht umfallen.“

Auch die Vorbereitung auf das Spiel hob Neuer hervor. „Ich muss ein ganz großes Kompliment für unser Coaching-Staff aussprechen. Das war eine Top-Vorbereitung“, sagte er mit Blick auf das Trainerteam um den gesperrten Vincent Kompany.

Die Marschroute für das Rückspiel ist klar. „Wir wissen, dass wir ein Heimspiel haben, dass wir zu Hause spielen und auch da alles in der Hand haben“, betonte Neuer. Für ihn steht fest: „Deshalb ist noch alles drin.“

Die Botschaft des Kapitäns ist eindeutig: Trotz der Niederlage lebt der Traum vom Finale – und in München soll die Wende gelingen.

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