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·11. August 2026

Neun aus Zehn: Die Quali-Könige

Artikelbild:Neun aus Zehn: Die Quali-Könige

Die Klubs aus der Admiral Bundesliga in Österreich wussten bislang in den Qualifikationsrunden zu den drei Europapokal-Ligaphasen zu überraschen. Kann Sturm Graz am Dienstag in der CL-Qualifikation gegen Fenerbahce nachlegen?

Neun aus zehn – Das ist die Bilanz der österreichischen Klubs in den bisherigen Quali-Runden zur Champions League, Europa League und Conference League.


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Neun aus Zehn: Die Quali-Könige

Kein anderer Verband hat vor den ab Dienstag steigenden Rückspielen eine bessere Punktequote als die ÖFB-Mannschaften.

  • Sturm Graz, RB Salzburg, der FK Austria und SK Rapid Wien kommen auf neun Siege in zehn Spielen.
  • Damit liegen die österreichischen Bundesligisten vor La Liga Portugal (83 Prozent) und der Süper Lig aus der Türkei (75 Prozent), bei allerdings vier Spielen mehr.
  • Kurios: Die in den Qualifikationsrunden vertretenen Mannschaften aus den Niederlanden kommen mit 71 Prozent Punkt-Ausbeute nur auf Rang sieben (fünf Siege, zwei Niederlagen).
  • Auch die Teams aus Belgien haben bisher nur 71 Prozent der in den Quali-Spielen möglichen Punkte geholt – bei drei Siegen und vier Remis (Rang sechs).

Einzig die Grazer mussten im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Fenerbahce eine herbe 0:2-Niederlage einstecken, der Sprung in die Playoffs ist am Dienstagabend auf der Liebenau immer noch möglich.

  1. Meister Linzer ASK greift erst in den Champions-League-Playoffs ab dem 19. August 2026 ein – und trifft dann auf den seit Mai alleinigen schottischen Rekordmeister Celtic Glasgow.

„Ausrufezeichen, auf die wir stolz sein können“

Österreich im Europacup – Für diese gute Zwischenbilanz kann man sich natürlich noch nichts kaufen.

Aber diese Ergebnisse sind, wie es Andreas Herzog, Ex-Nationalspieler und UEFA-Cup-Sieger (1996 mit Bayern) in einer Kolumne in der Wiener Kronen-Zeitung (Ausgabe vom 8. August 2026) formulierte, „Ausrufezeichen, auf die wir stolz sein können.“

Herzog ist gedämpft optimistisch – und damit liegt er völlig richtig.

„Bislang erfüllten die österreichischen Klubs nur die Pflicht“, schrieb er am vergangenen Samstag in seiner Kolumne „Österreichs Kult-Zehner.“

Mit dem Einzug eines AUT-Klubs in die Liga-Phase der Champions League rechnet der Deutsche Meister von 1993 nicht: „Wenn wir drei Teams, also LASK, Sturm und Salzburg in der Europa-League-Gruppenphase hätten, sollten wir schon zufrieden sein. Der Wettbewerb bietet auch die Chance auf große Gegner, echte Europacup-Schlachten, magische Nächte. Genau das brauchen wir.“

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