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·25. September 2026
Neun Spiele in 29 Tagen: Bayerns Oktober beginnt ohne Musiala

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·25. September 2026

Bis zum 9. Oktober passiert beim FC Bayern nichts. Danach passiert alles auf einmal: neun Pflichtspiele in 29 Tagen, darunter Arsenal, Atlético, Dortmund und Leipzig – und der Spieler, der dieses Programm eigentlich tragen sollte, sitzt die erste Hälfte davon auf der Tribüne.
Klopps ausgedehnte Nations-League-Phase mit vier Spielen sorgt dafür, dass die Bundesliga erst am 10. Oktober weitergeht. Für die Bayern ist das ein zweischneidiges Geschenk. Einerseits zwei Wochen ohne Pflichtspiel, andererseits ein Kalender, der danach keinen freien Mittwoch mehr kennt. Die Champions League hat ihren zweiten und dritten Spieltag auf den 13./14. und 20./21. Oktober gelegt, der DFB-Pokal folgt am 28. Oktober, und die Liga füllt jedes Wochenende dazwischen.
Der Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel, zugezogen beim Aufwärmen in Amsterdam, kostet Musiala nach Sky-Informationen drei bis vier Wochen. Gerechnet ab dem 24. September landet man bei drei Wochen am 15. Oktober, bei vier am 22. Der Spielplan macht daraus eine einfache Rechnung: Augsburg und Stavanger sind sicher weg, Leipzig ist praktisch weg, Arsenal steht auf der Kippe. Bei Muskelverletzungen und einem Spieler, der schon in der Vorbereitung mit Problemen zu tun hatte, wird Vincent Kompany nicht pokern. Die realistische Rückkehr heißt Freiburg oder Magdeburg, das echte Ziel heißt Dortmund am 31. Oktober.
Das ist bitter, aber nicht dramatisch. Bayern hat in den vergangenen Jahren gelernt, ohne Musiala zu gewinnen – gegen Union Berlin fielen zuletzt sieben Tore, Musiala war nur ein Teil davon. Dramatisch wäre es, wenn die Rechnung nicht aufgeht und die Rückkehr in den November rutscht, wo mit Atlético und Lille zwei weitere Auswärtsfahrten in der Königsklasse warten.
Die Reihenfolge der Spiele ist Kompanys eigentliches Problem. Viking und Magdeburg sind die einzigen beiden Partien, in denen man Personal schonen kann, ohne den Ausgang zu gefährden; alles andere ist Topspiel oder Auswärtsspiel mit Fallhöhe. Dazwischen liegen jeweils drei bis vier Tage. Wer am 17. Oktober gegen Leipzig 90 Minuten geht, steht am 21. gegen Arsenal wieder auf dem Platz, am 25. in Freiburg, am 31. gegen den BVB. Vier Hochkaräter in 14 Tagen, ohne Musiala als Entlastung im letzten Drittel.
Man kann das als Test für die Kadertiefe lesen. Man kann es auch als Test für Kompanys Bereitschaft lesen, in Stavanger und gegen Magdeburg wirklich durchzuwechseln – etwas, das der Belgier in seiner ersten Saison eher zögerlich getan hat.
Alles läuft auf ein Datum zu. Dortmund kommt als Tabellenführer nach München, Bayern liegt nach dem 0:0 auf Schalke und dem knappen 2:1 in Elversberg drei Punkte dahinter. Und es ist die letzte Partie, bevor der Kalender kurz Luft holt – bis zur nächsten Auswärtsreise nach Madrid drei Tage später. Wenn Musiala bis dahin zurück ist, hat Kompany den Oktober überstanden. Wenn nicht, hat der Oktober ihn.







































