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·17. September 2026

Neun Tore, neun Gegentore: Stuttgarts wilder Start gibt Rätsel auf

Artikelbild:Neun Tore, neun Gegentore: Stuttgarts wilder Start gibt Rätsel auf

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Der VfB Stuttgart schwankt zum Saisonstart zwischen Offensivspektakel und Kontrollverlust. Die ersten Ergebnisse fallen extrem aus.


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Beim VfB Stuttgart ist zum Start in die neue Saison bislang fast alles möglich. Nach vier Pflichtspielen stehen neun eigene Treffer ebenso vielen Gegentoren gegenüber. Dabei könnten die Ergebnisse unterschiedlicher kaum ausfallen.

Viel Ballbesitz, aber wenig Kontrolle

Zum Bundesliga-Auftakt ging Stuttgart beim FC Bayern mit 1:5 unter, ehe gegen den 1. FC Köln ein überzeugendes 4:1 folgte. Auch in der Champions League zeigte der VfB beim 3:1 gegen Viking Stavanger seine offensive Qualität. Wenige Tage später setzte es bei der TSG Hoffenheim jedoch die nächste Niederlage – diesmal mit 1:2.

Gerade die Partie in Hoffenheim verdeutlichte das bisherige Problem. Stuttgart hatte mehr Ballbesitz und kam selbst zu zahlreichen Abschlüssen, ließ gleichzeitig aber auch dem Gegner viele Möglichkeiten. „Wir haben das Spiel in den beiden Strafräumen verloren. Die Gegentore waren zu billig und wir vorne nicht effizient genug. Alles dazwischen war gut“, fasste Trainer Sebastian Hoeneß anschließend zusammen.

Damit zeigt sich beim VfB bislang ein ungewöhnliches Muster: Funktioniert das Offensivspiel, kann Stuttgart Gegner innerhalb kurzer Phasen überrollen. Gegen Köln gelangen vier Treffer, gegen Stavanger erzielte Ermedin Demirovic allein innerhalb von zwölf Minuten einen Dreierpack.

Die Kehrseite bleibt die defensive Stabilität. Neun Gegentore aus vier Pflichtspielen sorgen dafür, dass erfolgreiche Auftritte bislang unmittelbar von deutlichen Rückschlägen abgelöst werden können. Der VfB sucht noch die Balance zwischen seiner offensiven Qualität und der nötigen Kontrolle gegen den Ball.

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